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Der Reiz des Kreativseins

Serie zu Pop meets Classic: Der Singer- und Songwriter Andy Bermig im nB-Fragebogen

Von Sebastian Walther, 07.03.2010

Braunschweig. Pop trifft auf Klassik – und das im bereits vierten Jahr. Die nB präsentiert das musikalische Großevent in der VW-Halle und stellt im Vorfeld die diesjährigen Künstler und Bands vor.

?Was ist das größte Geheimnis, dass Andy Bermig im Social Network Facebook von sich preisgibt?

!Wenn es denn überhaupt eines ist, mein Alter. Ich bin jetzt in einem, das man ganz gern für sich behält – vor allem, wenn man sich selbst noch viel jünger fühlt. Ansonsten bin ich aber ein großer Fan des Internets und allen seinen Möglichkeiten, gerade für Musiker.

?Sie haben bereits aus Gedichten eines Braunschweiger Dichters Pop-Songs gemacht. Was würden Sie noch gerne vertonen?

!Ich habe vor drei Jahren mit meinem Vater zusammen eine CD aufgenommen, auf der ich Gedichte von ihm, die er auch selbst gesprochen hat, mit Musik unterlegt habe. Das war für uns beide eine ganz spannende und intensive Situation. Ich habe festgestellt, dass ich auch gern mal Filmmusik machen würde, weil es faszinierend ist, wie viel Einfluss die Musik auf die Wirkung der Bilder und Worte hat.

?Ihre erste eigene CD „Masquerade“ haben Sie selbst produziert. Was übt den größeren Reiz aus: Singen oder Studioarbeit?

!Das kann ich so gar nicht miteinander vergleichen. Beim Singen habe ich immer nur einen Versuch, mein Gefühl zum Ausdruck zu bringen. Es ist dadurch aufregender und wenn es gelingt, vom Gefühl her intensiver, da ich auch ein direktes Feedback vom Publikum habe. Beim Produzieren besteht der Reiz darin, für sich oder andere immer wieder neue Möglichkeiten der Interpretation von Songs ausprobieren zu können. Also eher der Reiz des Kreativseins.

?Noch ist der Braunschweiger Sänger Andy Bermig ein Geheimtipp. Warum sollte man sich seinen Namen merken?

!Das zu beurteilen, überlasse ich lieber dem Zuhörer. Aber ich stelle bei meinen Auftritten immer wieder fest, dass es viele Leute gibt, denen es wichtig ist, die ganz private Persönlichkeit eines Musikers in seinen Songs wiederzufinden. Und das ist auf jeden Fall mein Anspruch und der Grund, warum ich Musik mache.
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