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Der OB hat an der Uhr gedreht: Die Karnevalsession ist eröffnet

Spannung vor dem Auftritt: Die Funkenmariechen sind eindeutig die Stars beim Karneval. Zur Sessionseröffnung gestern in der Dornse hatte sie ihren ersten großen Auftritt. (Foto: Obi-Preuß)
Braunschweig: Dornse |

Oberbürgermeister will den Karneval noch mehr unterstützen

 Braunschweig, 11. November 2017, von Ingeborg Obi-Preuß. 
 „Einmal im Jahr bestimmt nicht die Atomuhr der PTB, was die Uhr geschlagen hat, einmal sagt der Oberbürgermeister die Zeit an“, verkündete Oberbürgermeister Ulrich Markurth am Samstag in der Dornse. Gemeinsam mit den Präsidenten der Braunschweiger Karneval-Gesellschaft von 1872, der Karneval-Vereinigung der Rheinländer und der Mascheorder Karnevalgesellschaft Rot-Weiß eröffnete er am Vormittag die Session 2017/2018 in der Dornse des Altstadtrathauses? Rappelvoll, bunt, laut und fröhlich ging es bei der traditionellen Prinzenproklamation zu, mit der die Karnevalssession startet. Markurth will dem dem Rat vorgeschlagen, die finanzielle Unterstützung für den Karneval um 50 Prozent zu erhöhen, bislang gibt es einen jährlichen Zuschuss von 70 500 Euro. „Die Auflagen sind enorm, Sicherheit, Ordnungsdienste, Jugendschutz und andere Themen kosten sehr viel Geld“, erklärte der OB. Und da der Karneval für Braunschweig in vieler Hinsicht wichtig sei, ist die Erhöhung der Geldmittel nur sinnvoll.
Einige ernste Worte gab es für „unsere Karnevalsfreunde in Cremlingen“. Die Braunschweiger Zeitung hatte berichtet, dass die Cremlinger einen eigenen Umzug planen, zeitgleich mit dem Braunschweiger Schoduvel. „Unser Schoduvel ist nicht der Nabel der Welt“, sagte Markurth, „aber die Hauptattraktion des Braunschweiger Karnevals.“ Der Umzug sei identitätsstiftend für das gesamte Braunschweiger Land, „eine  jahrhundertealte Kultur, Stadtmarketing vom Feinsten und inzwischen auch ein ökonomischer Faktor. Deshalb lasst uns zusammenhalten, gemeinsam Karneval feiern und uns nicht gegenseitig Konkurrenz machen.“
Dann gab es aber nur noch fröhliche Worte und viel Lob für die „Macher“ im Karneval. Besonders dankte Markurth dem Förderverein „Karneval 111“, ein Klub von Unternehmen: „Sie haben Großartiges geleistet“, sagte der Oberbürgermeister, „und werden uns hoffentlich auch weiter helfen.“ Denn noch in diesem Winter soll in Kralenriede eine neue Halle errichtet werden, in der die großen Umzugs-Wagen gut untergebracht sind und gemeinsam zum Schoduvel starten können.
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