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Der Albtraum einer Mutter: Anschlagsdrohung an der Schule - Keine Informationen

Anastasia Laubig (8) stand plötzlich zu Hause wieder vor der Tür. (Foto: Laubig)
Braunschweig: Wilhelmgymnasium |

Die Grafikerin Elena Laubig erzählt in der nB, wie sie die Anschlagsdrohung an der Schule ihrer Tochter Anastasia (8) erlebt hat.

Elena Laubig, Mutter: „Es gab keinerlei Informationen. Meine Tochter kam überraschend nach Hause und konnte mir nur sagen, dass die gesamte Schule nach Hause geschickt worden war. Gründe wurden ihnen nicht gesagt. Sie und ihre Mitschüler haben so eine Whats-App-Gruppe, in der sie jetzt den gesamten Morgen schreiben und wild spekulieren. Da gab es die wildesten Ideen. Erst später haben wir erfahren, dass ein Anschlag angedroht wurde und dass auch andere Schulen in Braunschweig evakuiert wurden.“

Anastasia Laubig (8), Klasse 5b am Wilhelm-Gymnasium:

„Wir saßen im Unterricht, die erste Stunde war schon fast vorbei, als eine Lehrerin an die Tür klopfte. Sie sagte uns, dass der Unterricht für heute vorbei ist, wir sollten schnell unsere Sachen zusammenpacken und nach Hause fahren. Wir dürften auch nicht in der Schule oder auf dem Schulhof bleiben. Warum wir die Schule verlassen sollten, hat sie nicht gesagt. Es sollte alles nur ganz schnell gehen, meinte sie. Aber Panik ist keine ausgebrochen, wir sind einfach alle mit unseren Taschen aus dem Klassenzimmer nach draußen gegangen. Als wir die Schule verließen, haben gerade die ersten Polizeiwagen gehalten. Natürlich haben ich und meine Mitschüler uns gefragt, was los ist. Manche haben von einem Amoklauf geredet oder einem Anschlag.“
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Elena Laubig aus Braunschweig - Nordstadt | 07.09.2016 | 10:55  
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