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„Dann ist mein Ei Chuck Norris“

Neurochirurg Philipp Nickel (an der Leiter) ließ mit den Schülern aus verschiedenen Höhen die Eier fliegen. Fotos: A. Pause

Mehr als 200 Schüler nahmen am siebten „Survival“- Verkehrserziehungstag des Klinikums Teil

Von André Pause, 16.08.16

Braunschweig. Ramon und Mats aus der sechsten Klasse der Haupt- und Realschule Sickte feixen um die Wette. „Mein Ei ist Bruce Lee“, sagt der eine. „Dann ist meines wohl Chuck Norris“, erwidert der andere. Stolz präsentieren die beiden durch Miniatur-Fahrradhelme aus Styropor geschützten rohen Hühnereier, die den Sturz aus zwei Metern Höhe relativ unbeschadet überstanden haben.

Willkommen bei „Survival“, dem Projekt zur Unfallverhütung für Schulkinder. Seit 2009 organisiert das Klinikum Braunschweig den Verkehrserziehungstag der etwas anderen Art. Das Konzept stammt von Chefarzt Professor Dr. Wolf-Peter Sollman: „Verkehrsunfälle mit Kindern haben für die Betroffenen und ihre Familien oft schwerwiegende und dramatische Folgen. Verglichen mit den hohen Kosten für Erstversorgung und Folgebehandlung bedarf es zur Unfallverhütung nur geringer Mittel.“

Die siebte Auflage von „Survival“ fand nun in den Räumen der Raabeschule im Heidberg statt. Teilgenommen haben insgesamt 208 Schüler des Gymnasiums Raabeschule, der Realschule am Kennedyplatz und der Haupt- und Realschule Sickte.

Neben dem eingangs erwähnten Eier-Crash-Test gab es sechs weitere interaktive Stationen, an denen Kinder aktiv und mit Spaß bei der Sache herausfinden konnten, wie sie die eigene Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen und Unfälle im Idealfall verhindern können. Der Überschlagsimulator des ADAC ist mittlerweile schon ein Klassiker. Aber auch die simulierte Operation an einer Kokosnuss, bei der Dr. Martin Willmann und Dr. Kerstin Auerbach für echtes Hörsaalatmosphäre sorgten, der Fahrradparcours oder der Unfall-Crash-Kurs mit Erläuterungen der Berufsfeuerwehrleute Lars Willrich und Torben Czok kamen bei den Schülern hervorragend an.
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