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C&A verlässt die Schloss-Arkaden

Kleinflächen-Konzept fand keine Akzeptanz – Neuer Mieter – Neuer Leiter im City Point.

Von Martina Jurk, 04.07.10

Braunschweig. C&A verlässt zum 8. Juli die Schloss-Arkaden. Der Grund: Das eingeschränkte Sortiment an Damen-, Herren- und Kinderbekleidung auf „nur“ 1250 Quadratmetern, verteilt auf zwei Etagen, wurde von den Kunden nicht angenommen.

Das im März 2007 eröffnete Geschäft in den Schloss-Arkaden gehört zu einem speziell für kleine Flächen ausgelegten C&A-Konzept. Es sollte eine Ergänzung zum 8500 Quadratmeter großen, seit 1955 bestehenden Traditions-Standortes in der Münzstraße sein. Für den Standort Schloss-Arkaden fehle für das an vielen anderen deutschen Standorten erfolgreiche C&A-Kleinflächen-Konzept die notwendige Akzeptanz. Aus diesem Grund und wegen der Nähe der benachbarten großen Filiale seien die von C&A gestellten Erwartungen an diesem Standort nicht erfüllt worden, heißt es in einer Pressemitteilung. Alle fünf Mitarbeiter bekämen die Möglichkeit eines Arbeitsplatzes in der Münzstraße oder umliegenden Filialen in Peine und Gifhorn, versichert das Unternehmen.
Die C&A-Fläche ist bereits neu vermietet. Um welches Geschäft beziehungsweise welchen neuen Mieter es sich handelt, wollte das ECE-Center-Management auf Anfrage noch nicht bekannt geben.
In den Schloss-Arkaden gäbe es aktuell keinen Leerstand, versichert Management-Assistentin Martina Braun.
Anders sieht es dagegen im ebenfalls von ECE betriebenen City Point aus. Dort sind die beiden oberen Etagen leer. Philipp Schröder, der neue Leiter im City Point und gleichzeitig Center-Manager für Burgpassage und Welfenhof, sieht nicht den Betreiber, sondern den Eigentümer, die schottische Immobilienverwaltungsgesellschaft Scottish Widows Investment Partnership (Swip), in der Pflicht. Volkmar von Carolath, Vorsitzender des Arbeitsausschusses Innenstadt (AAI), erwartet noch in diesem Sommer eine Entscheidung des Eigentümers.
Zwei leere Stockwerke würden ein gefühltes Unwohlsein sowohl bei den Kunden als auch bei den Mietern hervorrufen. Philipp Schröder setzt auf ein neues Marketingkonzept für Burgpassage, City Point und Welfenhof mit dem Ziel, mehr Kunden anzulocken. „Diese Achse müssen wir unbedingt stärken, um das derzeitige starke Niveau der Innenstadt zu halten“, so von Carolath.
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