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Chance für Kurzentschlossene

Maren Duckstein, Samtgemeindebürgermeister Gero Janze und die Gleichstellungsbeauftragte Anja Oertel (von links). Foto: Erik Beyen

Verwaltung möchte eine(n) Verwaltungsfachangestellten ausbilden.

Von Erik Beyen, 07.07.2017.

Grasleben. Chancen soll man ergreifen, wo sie sich bieten. Für junge Leute mit einer Fachoberschulreife (qualifizierte mittlere Reife) bietet die Verwaltung der Samtgemeinde Grasleben genau so eine Chance. Im Rathaus ist noch ein Ausbildungsplatz für angehende Verwaltungsfachangestellte frei. Start der Ausbildung: 1. August.

Reichlich knapp, das gesteht auch Samtgemeindebürgermeister Gero Janze, aber: „Wir wollen jungen Menschen in der Region eine Chance geben und die Stelle nicht verfallen lassen“, erklärte er in einem Gespräch vor Ort. Eigentlich wäre die Stelle längst besetzt, denn so ein Auswahlverfahren dauert in aller Regel ein halbes Jahr. Doch diesmal ist alles anders. „Die ausgewählten Kandidaten haben sich für die Beamtenlaufbahn entschieden“, begründet Janze. Dabei ist die Ausbildung für Verwaltungsfachangestellte durchaus mit der des mittleren Dienstes bei Beamten vergleichbar und bietet Aufstiegschancen wie auch die spätere Verbeamtung, aber: „Wir suchen Menschen, die sich einbringen, engagieren und erneuern wollen, die eine eigene Meinung haben und diese auch vertreten“, erklärt der Chef im Rathaus.

Maren Duckstein (25) ist so ein Mensch. Im August beginnt ihr drittes Lehrjahr, und sie fühlt sich pudelwohl. Es sei das Arbeitsklima, der menschliche Umgang untereinander und mit den Bürgern. Im Grasleber Rathaus schwinge man nicht sofort die Behördenkeule sondern suche das Gespräch mit den Menschen, erklärte sie und bekräftigt: „Hier anzufangen, war genau die richtige Entscheidung.“ Und das bei einer bereits absolvierten fundierten Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin.

Lebenslauf und Alter sind den Entscheidern im Rathaus Grasleben nicht so wichtig. Ihnen kommt es auf die Persönlichkeit, Engagement, ein freundliches Wesen, Hilfsbereitsschaft, Offenheit, Interessee an regionalpolitischen wie auch gesellschaftlichen Themen sowie ein Stück Identifikationsbereitschaft mit der Samtgemeinde Graselben an. „Der Wohnort Grasleben oder Samtgemeinde ist aber keine Voraussetzung“, betont Janze. Wer sich bewirbt, tritt vor eine Auswahlkommission, absolviert einen kleinen Eignungstest und hat binnen kürzester Zeit eine Entscheidung und im Idealfall eine Ausbildungsstelle mit Zukunft: „Verwaltung ist nach wie vor eine sichere Bank“, betont der Samtgemeindebürgermeister.

Bis zum 13. Juli müssen Bewerbungen eingegangen sein. Die Ausschreibung der Stelle steht im Internet: www.grasleben.de. Bewerbungsunterlagen gehen online an: grasleben@grasleben.de.
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