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Bye bye alte IGS

Schulleiter Franz Rollinger, Stadtbezirksbürgermeister Ulrich Römer und die Geschäftsführer der Nibelungen-Wohnbau-GmbH Maren Sommer und Rüdiger Warnke (v.l.). Foto: J. Sperber

Abschied von der alten und Begrüßung der neuen Schule zugleich.

Braunschweig, 04.07.2015. Ein Zauberzirkus trat auf, Stelzenmänner machten Spaß und die Bläserklasse der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule spielte flott auf. Trotzdem stellt sich Wehmut auf der Party ein, die die Nibelungen-Wohnbau-GmbH am Freitag, 3. Juli, zum Abschied von dem maroden Gebäude der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule aus den 70er Jahren ausgerichtet hatte. Das Motto des bunten Nachmittags: „Bye bye alte IGS“

„Die alte IGS hat vielen Schülerinnen, Schülern und Lehrern als schulische Heimat gedient“, sagte Rüdiger Warnke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Nibelungen-Wohnbau-GmbH, bei der Begrüßung vor Nachbarn, Schülern und Lehrern. Die Wohnbau¬gesellschaft habe den Altbau nicht „sang- und klanglos“ dem Bagger überantworten wollen, denn der Abriss stehe unmittelbar bevor. „Es ist ein Abschied in guter Erinnerung, denn die IGS war ein Meilenstein für die schulische Bildung“, betonte Warnke. Mit dem modernen Schulneubau nebenan sei ein neues Zeichen gesetzt worden und der Abriss diene einem guten Zweck, denn er mache Platz für eine Erweiterung der Weststadt.

Maren Sommer, Geschäftsführerin der Nibelungen-Wohnbau-GmbH, ergänzte: „Die Schule hat nicht nur viele Schüler ins Leben entlassen, sondern immer einen besonderen Bezug zur Weststadt gehabt.“ Dies werde auch mit dem Neubau der Fall sein. Wenn die alte Schule nun 40 Jahre nach ihrer offiziellen Eröffnung abgerissen werde, geschehe dies in Würde und werde mit einem bunten Nachmittag gefeiert. An ihrer Stelle werde mit 209 Wohnungen in der Weststadt ein „Stadtteil im Stadtteil“ entstehen, der nachbarschaftliches Wohnen ermöglicht.

Schulleiter Franz Rollinger bekannte ebenfalls Wehmut, besonders bei Lehrern, die seit Jahrzehnten in der IGS gearbeitet haben. „In dem Gebäude war die pädagogische Konzeption immer spürbar. Diese Ära endet jetzt. Aber auch in dem neuen Schulgebäude lassen sich neue pädagogische Konzepte sehr gut umsetzen.“ Dafür dankte er der Stadt und der Nibelungen-Wohnbau-GmbH.

Ulrich Römer, Bürgermeister des Stadtbezirks Weststadt sagte: „Die Schule hat für den Stadtteil viel bedeutet.“ Seit ihrer Eröffnung hätten sich Schulkonzepte geändert. So sei das Fest ein Abschied von der alten und eine Begrüßung der neuen Schule.

Das Fest fand daher nicht ohne Symbolik zwischen alter und neuer Schule statt. Für Kinder gab es Mitmach-Aktionen, für Erwachsene Kaffee, Kuchen und einen Imbiss.
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