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Braunschweig: Bordellkunde stirbt bei der Polizei

Blaulicht

Ein 35-jähriger Braunschweiger ist nach einem Bordellbesuch in der Bruchstraße im Polizeigewahrsam gestorben. Die Gründe für den Tod des Mannes sind noch völlig unklar.

17.04.2017.

Ermittler des 1. Fachkommissariats der Wolfsburger Polizei haben die Todesermittlungen gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig übernommen, die den Leichnam beschlagnahmte. Eine für Dienstag angesetzte Obduktion soll die Ursache des plötzlichen Todes klären.

Den bisherigen Ermittlungen nach wurde die Braunschweiger Polizei kurz nach 08.00 Uhr um Hilfe gebeten, weil der 35-Jährige als Freier ein Etablissement in der Bruchstraße nicht verlassen wollte und randalierte.

Als die Polizisten eintrafen, richteten sich die Aggressionen des Braunschweigers sofort gegen die Beamten. Bei dem Versuch, den 35-Jähirgen ins Polizeigewahrsam bringen, musste zur Abwehr eines tätlichen Angriffs auf die Beamten auch Reizstoff eingesetzt werden.

Weiter im Gewahrsam war der 35-Jährige ebenfalls nicht zu beruhigen. Eine bereits angeforderte Besatzung eines Rettungswagens war aufgrund des Verhaltens des Braunschweigers nicht in der Lage, ihn näher zu untersuchen. Plötzlich zeigte der 35-Jährige kein Lebenszeichen mehr und konnte von den Rettungssanitätern und einem Notarzt nicht mehr reanimiert werden.

Die Ermittlungen zur Todesursache dauern an.
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