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Brandstiftung aus Rache

Mann zündete Dachstuhl in einem Haus an der Hans-Porner-Straße an.

Von Birgit Leute, 27.10.2013.

Braunschweig. Vermutlich aus Rache an der von ihm getrennt lebenden Ehefrau hat ein 48-jähriger Braunschweiger ein Feuer auf dem Dachboden eines Mehrfamilienhauses gelegt. Die Polizei nahm den Mann kurz nach der Tat am Donnerstagabend vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde er am Freitagnachmittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt und kam in Untersuchungshaft.

Die Ermittler der Kriminalpolizei gehen davon aus, dass die Brandstiftung in dem Haus an der Hans-Porner-Straße ein Racheakt gegen die Ex-Frau gewesen sei. „Nach der Trennung war die Ehefrau zur Tochter gezogen, die eine Wohnung in dem Mehrfamilienhaus an der Hans-Porner-Straße besitzt“, so Polizeisprecher Wolfgang Klages. Zeugen hatten den 48-Jährigen vor dem Brandausbruch im Treppenhaus gesehen. Nach den Hinweisen nahmen Polizeibeamte den Mann gegen 22.30 Uhr in seiner Wohnung im nördlichen Stadtgebiet vorläufig fest.

Hoher Sachschaden

Durch das Feuer, das von einem Dachstuhl in den eines angrenzenden Nachbarhauses übergegriffen hatte, entstand ein Schaden von bis zu einer Million Euro. Ernsthaft verletzt wurde niemand.
Vorübergehend waren zwei Bewohner des Nachbarhauses im Alter von 21 und 32 Jahren zur Beobachtung im Krankenhaus. Beide wurden aber bereits wieder aus der Klinik entlassen.
„Wie der Brand genau gelegt wurde, wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht“, erklärte Klages. Die Beamten würden deshalb am Montag ihre Untersuchungen mit Spürhunden fortsetzen. „Wir suchen auch noch Zeugen, die zur Tatzeit, also etwa ab 20 Minuten vor der Entdeckung des Brandes um 22.50 Uhr verdächtige Personen am oder im Haus gesehen haben“, sagte Klages.
Zeugen können sich an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 476-25 16 wenden.
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