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Beten für die Opfer von Paris

Dompredigerin Cornelia Götz gedachte der Opfer von Paris. Foto: Ammerpohl

Beim Mittagsgebet am Samstag gedachte Dompredigerin Cornelia Götz den Terroranschlägen.

Von Birgit Leute, 10. Januar 2015.

Braunschweig. Mit einem „Gebet für die Opfer von Paris“ hat sich der Braunschweiger Dom einem Manifest angeschlossen, das führende Vertreter der christlichen, jüdischen und muslimischen Religionen in Deutschland abgefasst hatten. Bis zum 17. Januar können sich Besucher in ein Kondolenzbuch eintragen.

„Das Buch wird im Anschluss der französischen Botschaft übergeben“, wies Dompredigerin Cornelia Götz beim Mittagsgebet am Samstag hin.
Immer noch unter dem Eindruck des Terroranschlags bat sie in ihrer Predigt für die Verletzten, Traumatisierten und die Familien der Opfer, aber auch für die Täter, mit der Hoffnung, dass sie umdenken. „Diese Tat hinterlässt eine Blutspur und stärkt Kräfte, denen das gedeihliche Miteinander nicht so wichtig ist, wie nationalistische Interessen“, sagte Götz. Sie begrüßte es ausdrücklich, „das sich die drei Religionen endlich für eine gemeinsame Erklärung zusammen gefunden haben.“

Die Dompredigerin sprach auch den Menschen aus den Herzen, die im Kondolenzbuch am Domeingang ihrer eigenen Betroffenheit Ausdruck zu verleihen versuchten: „Wir sind entsetzt. Unser Mitgefühl gehört den Angehörigen“ oder „Im Namen Gottes darf nicht getötet werden“ stand da zu lesen. Das Gebet für die Opfer von Paris wird am kommenden Samstag (17. Januar) beim Mittagsgebet um 12 Uhr wiederholt. Musikalisch wurde das Gebet von Kantor Withold Dulski begleitet, der Werke französischer Komponisten auf der Orgel spielte.
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