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Begrüßung im Open-Air-Hörsaal

Nerea Meinicke (20): „Ich studiere Maschinenbau, weil es mich interessiert. Außerdem ist Braunschweig eine schöne Stadt. Ursprünglich komme ich aus Westerbeck bei Gifhorn.“

Semesterstart für die Studienanfänger der Technischen Universität Braunschweig im Stadion.

Von André Pause, 28. Oktober 2015.

Braunschweig. Auffallend viel Jungvolk quetscht sich am Studentenwohnheim Rebenring am Montagmorgen in die Straßenbahnen zum Eintracht-Stadion. Dort werden – zum mittlerweile sechsten Mal – die Studienanfänger der Technischen Universität Braunschweig (TU) begrüßt.

Einige machen sich auch zu Fuß auf den Weg. Was bei Rotlicht an der Ampel schon mal zu Gesprächsansätzen wie diesen führt: „Und was studierst Du?“ „Chemie.“ „Aha.“ Vielleicht dauert es deshalb länger als geplant, bis wirklich alle Erstsemester auf der Gegentribüne Platz nehmen, Moderator Andreas Mier den obligatorischen Semesteranpfiff vornehmen und TU-Präsidenten Jürgen Hesselbach zur Begrüßungsrede bitten kann.
Hesselbach verdeutlicht im Open-Air-Hörsaal den Zusammenhang zwischen getätigten Investitionen und dem hervorragenden Ruf der Technischen Universität, verweist unter anderem auf mehr als 500 entstehende Lernplätze, zwei neue Studierendenhäuser, Zeichensäle sowie den Umbau des TU-Altgebäudes zum Hörsaalzentrum.
Dass die Studienbedingungen in Braunschweig gut sind, scheint sich immer mehr herumzusprechen, denn das achte Jahr in Folge ist die Zahl der Gesamtstudierenden gestiegen, und noch nie waren so viele Studenten an der Carolo Wilhelmina immatrikuliert, wie zum Wintersemester 2015/16. Insgesamt 19100 junge Menschen, ein Allzeithoch, sind in den 24 Bachelor-, zwei Staatsexamens- und 39 Masterstudiengängen eingeschrieben. Zuwächse zum Vorjahr haben die Bachelorstudiengänge Wirtschaftsingenieurwesen, Bauingenieurwesen und Maschinenbau zu verzeichnen. „Ich freue mich, dass so viele junge Menschen sich für ein Studium an der TU Braunschweig entscheiden“, freut sich Hesselbach, der dies als Bestätigung für herausragende Forschung, das breite Fächerspektrum und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Hochschullehre seines Hauses einstuft. AStA-Vorstand Marc Jäger appelliert im Anschluss an die Neuen, ab und an über den Tellerrand zu blicken und sich einzubringen. „Für viele von Euch ist das jetzt der erste Schritt in ein eigenes, selbst organisiertes Leben. Selbstverwirklichung und Mitbestimmung gehören dazu. Jeder, der sich einbringt, ist ein Zugewinn für die Studierendenschaft.“ Eintracht Braunschweigs sportlicher Leiter Marc Arnold zeigt Parallelen zwischen Studium und Leistungssport auf, und Professor Stefan Süllow stellt dem „mittelalterlichen Weltbild“ der Comic-Helden Tom und Jerry physikalische Gesetzmäßigkeiten entgegen.
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