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Ausgezeichnete Fragen gestellt

Ernst-Schneider-Preis: Lob für Birgit Leute und ihre Serie „Erfolgsideen“ in der nB.

Von Ingeborg Obi-Preuß, 14.10.2012

Berlin/Braunschweig. „Liebe Birgit Leute, herzlichen Glückwunsch, und kommen Sie bitte zu uns auf die Bühne“, sagte Moderatorin Dunja Hayali im Berliner
E-Werk: 41. Verleihung des Ernst-Schneider-Preises – und die nB mittendrin.

Für ihre Serie „Erfolgsideen“, in der nB-Mitarbeiterin Birgit Leute von Mai bis Oktober 2011 sechs Braunschweiger Jungunternehmer in der nB vorstellte und ihnen präzise formulierte Fragen stellte, gab es eine lobende Erwähnung der Jury.
Dass eine „Lobende Erwähnung“ in diesem Fall eine echte Auszeichnung bedeutet, wurde bei der festlichen Preisverleihung im Berliner E-Werk schnell deutlich: Moderatorin Dunja Hayali begrüßte mehr als 500 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Medien; Laudatorinnen waren unter anderem Dagmar Reim, Intendantin des rbb, Bettina Schausten, ZDF-Hauptstadtstudio, und Bettina Reitz, BR-Fernsehdirektorin. Rund 1300 Beiträge aus den Sparten Fernsehen, Hörfunk, Online und Print hatte die Jury gesichtet, es gab 25 Nominierte in neun Kategorien.
Sieger in der Kategorie „Wirtschaft in regionalen Printmedien“, in der auch Birgit Leute angetreten war, wurde Harald Schumann vom Tagesspiegel mit dem Artikel „Mit Dummheit Geld machen“, der Protokollierung einer Spekulation in griechischen Staatsanleihen. Darin belegt der Autor seine Kritik an der Finanzpolitik.
Die Serie der nB wurde ausdrücklich gewürdigt. Laudator Klaus Schrotthofer, Geschäftsführer der Zeitungsgruppe Thüringen, sagte darüber: „Es ist bemerkenswert, dass in einer Redaktion einer kostenlosen Anzeigenzeitung mit bekanntermaßen eher schmaler Personalausstattung so eine Serie möglich ist. Birgit Leute hat die Normalität beschrieben. Das hat sie gut gemacht.“
In der Kategorie Print in überregionalen Printmedien gewann Reiner Luyken, Die Zeit, für „Mein gutes Geld“. Luyken setzt sich auf die Spur eines Mikrokredits, den er einer afrikanischen Geschäftsfrau gewährt hat.
Als beste Wirtschaftssendung wurde die ARD-Reportage „Angriff aus dem Netz. Die Wirtschaft im Visier von Onlinekriminellen“ ausgezeichnet. In der Rubrik Technik gewann MDR-Autor Dirk Schneider mit seinem Stück „Stromkollaps“, einer Rekonstruktion des Stromblackouts 2006. In der Kategorie Bester Radiokurzbeitrag setzte sich Stephanie Piepers mit ihrer Reihe „Das Jahr des Rettungsschirms“ (RBB) durch. Als beste Wirtschaftssendung im Hörfunk zeichnete die Jury Heidi Mühlenbergs Stück „Europas Solar-Vision“ (MDR) über das Projekt Desertec aus.
Der Innovations-Preis ging an den in der Zeit erschienenen Comic „Der Superknall/Fünf Jahre Krise“ über die Finanzkrise.
Mehr Details zu den prämierten Beiträgen und Fotos von der Verleihung in Berlin stehen in Kürze auf der Website des Ernst-Schneider-Preises bereit: www.ernst-schneider-preis.de.

Fakten

Der Ernst-Schneider-Preis ist der Journalistenpreis der deutschen Wirtschaft. Er ist benannt nach dem Unternehmer und Kunstmäzen Ernst Schneider, der von 1963 bis 1969 Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages war. Mit dem Wettbewerb wollen die Industrie- und Handelskammern den Bürgern mehr Wissen über wirtschaftliche und wirtschaftlich-technische Zusammenhänge vermitteln und die Medien ermutigen, neue Schritte bei der Vermittlung von Wirtschaft zu gehen. Gestiftet von den deutschen Industrie- und Handelskammern wird der Preis jährlich an Journalisten vergeben, die in allgemeinverständlicher Weise wirtschaftliches Wissen und die Kenntnis wirtschaftlicher Zusammenhänge vermitteln. Ernst Schneider war einer der großen Männer der Aufbaugeneration. Er trug maßgeblich zur Gestaltung der Wirtschaftsordnung bei.
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