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An der Qualität hapert es oft

Gero Janze, Milita Jawni und Ilka Hakverdi (von links) freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit in der Samtgemeindeverwaltung. Foto: Erik Beyen

Samtgemeinde kann zuletzt doch noch eine Azubistelle vergeben.

 

Von Erik Beyen, 08.08.2017. Grasleben. Im sprichwörtlich letzten Moment hat die Samtgemeinde Grasleben die vakante Ausbildungsstelle für den Beruf der Verwaltungsfachangestellten doch noch besetzen können, und zwar mit Hilfe von Presseartikeln (wir berichteten). Insgesamt 71 Bewerbungen waren nach Erscheinen der Beiträge eingegangen. Durchgesetzt hat sich schließlich Milita Jawni (19) aus Helmstedt. „Die Aktion zu starten, war die richtige Entscheidung“, sagte Samtgemeindebürgermeister und Verwaltungschef Gero Janze bei einem Pressetermin am 1. August, dem Ausbildungsbeginn für die junge Helmstedterin. Sie sei übrigens eine sehr gute Wahl, ergänzte Janze.

Was Janze erklärte gilt offensichtlich längst nicht für alle Bewerber. Noten seien nicht der wichtigste Aspekt für die Entscheidung, sagte er, aber an einer Bewerbung müsse man schon erkennen können, dass ihr Verfasser den Job wirklich haben will. Genau das sei immer öfter nicht der Fall. Es gebe zwar immer mehr Bewerber auf eine Stelle, untermauerte Ilka Hakverdi aus der Personalabteilung. Leider lasse die Qualität der Bewerbungen oft zu wünschen übrig. Daher werde es schwerer, geeignete Kandidaten zu finden. Gero Janze wird deutlicher und spricht von „hingerotzten“ Bewerbungen, voll von Fehlern und sogar vollständig falsch adressiert. Ein Bewerber habe sich gar um einen Ausbildungsplatz zum Automobilverkäufer beworben. Und selbst unter den zum Vorstellungsgespräch geladenen seien viele, die sich schlichtweg nicht vorbereiteten.

Milita Jawni hat nach ihrer Ausbildung übrigens gute Aussichten, ihren beruflichen Weg im gehobenen Dienst in der Verwaltung weiterzugehen.
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