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Zugmarschall Gerhard Baller: "Wir wollen nicht hassen"

"Mir standen die Tränen in den Augen" - Zugmarschall Gerhard Baller. (Foto: Susanne Hübner)

"Wir hatten Tränen in den Augen", sagte Zugmarschall Gerhard Baller heute Abend in der Stadthalle. "Ab jetzt werden wir bei jeder großen Veranstaltung an den Terror denken", sagte Baller, "es wird nie mehr so sein wie es war."

Von Ingeborg Obi-Preuß, 15. Februar 2015.
Morgen wird Baller gemeinsam mit anderen Verantwortlichen überlegen, wie die vielen, vielen Süßigkeiten und kleinen Geschenke, die von den Wagen geworfen werden sollten, jetzt verteilt werden können.
"Zunächst aber treffen wir uns um 10 Uhr in St. Martini zur traditionellen Andacht am Rosenmontag", sagte Baller, "die wird in diesem Jahr aber sicher ganz anders ausfallen als sonst", ist er sicher.
"Wir sind verletzt", fügte der Zugmarschall an, "aber wir wollen nicht so werden wie die, die solch einen Terror verbreiten. Wir wollen nicht hassen."
Erst einmal wurde der Karnevalsumzug in Braunschweig abgesagt (eine erste Erwähnung des Schoduvel ist im Jahr 1293 im Braunschweiger Stadtbuch nachweisbar). "Das war zu Beginn des Golfkriegs", erinnert sich Baller. Aber das sei etwas anderes gewesen, "da wussten wir vorher Bescheid und konnten alle Beteiligten frühzeitig informieren."

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