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Zu: "Bitte mehr kirchliche Feiertage" vom 17. Dezember 2016

Braunschweig: Heinrich Stoffel | In Niedersachsen sind die kirchlichen Feiertage im Laufe der Jahre und Jahrzehnte tatsächlich auf ein Minimum reduziert worden.
In anderen Bundesländern gibt es noch den Reformationstag, den Heilige-Drei-Königstag, den Buß- und Bettag, Allerheiligen und Fronleichnam.
Vor diesem Hintergrund mutet es seltsam an, daß Niedersachsen den Islamischen Religionsgemeinschaften laut Vertragsentwurf Feiertage zugestehen will. Das wäre demnach das Opferfest: die vier Tage ab dem zehnten Tag des Dhul-Hiddscha;
das Ramadanfest: die drei Tage ab dem ersten Tag des Schawwal;
und Aschura: der zehnte Tag des Muharram.
Für die Schülerinnen und Schüler soll die Auswahl das Niedersächsische Kultusministerium im Einvernehmen mit den Islamischen Religionsgemeinschaften treffen.
Bei den Beschäftigten soll bei den genannten Feiertagen jeweils ein Tag individuell (sic!) wählbar sein.
Quelle: "Lesefassung Entwurf" des Vertrages zwischen dem Land Niedersachsen und der DITIB sowie der SCHURA. Die im Text verwendeten Ausdrücke werden nicht erklärt.
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