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Zeltstadt wächst in die Höhe

Planken, Rohre und Planen versinken zwar derzeit im Schlamm, doch die Zelte für das Festival „Kultur im Zelt“ wachsen unermüdlich in die Höhe. Fotos: Thomas Ammerpohl

Trotz Dauerregens: André Sarrasani liegt beim Aufbau für „Kultur im Zelt“ voll im Zeitplan.

Von Birgit Leute, 19.08.2015.

Braunschweig. Zwischen den Bäumen im Bürgerpark leuchtet es rot: Ganz in der Nähe der VW-Halle wachsen die Zelte für das Festival „Kultur im Zelt“ in die Höhe.

Trotz Dauerregens hauen André Sarrasani und sein Team unermüdlich Bolzen in den aufgeweichten Boden – die Zeit läuft. Am 27. August geht‘s los.
„Wir hatten schon jedes Wetter beim Aufbau.“ Sarrasani wirkt alles andere als gestresst. Seit

16 Jahren zieht er die Zeltstadt für das Festival hoch, kann sich auf sein kleines Team aus acht Mann blind verlassen. Routine ist es trotzdem nie. „Das Festival verändert sich räumlich ständig, will seinem Publikum immer wieder etwas Neues bieten“, erklärt der 42-jährige Zirkuschef.

Mit 14 Transportern ist er dieses Mal aus dem „Basislager“ in Dresden angerückt: im Gepäck fast fünftausend Quadratmeter Zeltplane und jede Menge schwerer Stahl. „In diesem Jahr wird auch das zweite Veranstaltungszelt keinen Mast mehr im Innern haben“, sagt Sarrasani.
Was für das Publikum ein echter Vorteil ist, da die Sicht nicht mehr behindert wird, muss von den Zeltbauern vorher logistisch gut ausgetüftelt werden. „Die Stabilität ist jetzt besser, aber die Streben sind auf der anderen Seite auch deutlich dicker und schwerer“, erklärt Sarrasani.

50 Acts im Kulturzelt

Überhaupt hat das Festival in seinem 17. Jahr noch einmal deutlich draufgesattelt: Die Zuschauer erwartet ein vollgepacktes Programm und jede Menge interessante Locations. Zu den mehr als 50 Acts gehören so bekannte Stars wie Joachim Krol, der mit der Sängerin Etta Scollo unter dem Titel „Parlami d‘amore“ die Liebe hochleben lässt, und Christoph Maria Herbst.
Der Schwerpunkt des bunten Mix aus Varieté, Comedy und Musik liegt dieses Mal auf dem Jazz. Dazu gibt es unter anderem eine „Trumpet Night“, in der Stars wie Rüdiger Baldauf und Joo Kraus auf der Bühne zusammenkommen.
Auch den Newcomern wird in diesem Jahr wieder eine Bühne gegeben: 21 Nachwuchsbands können sich vor dem Kulturzelt einem größeren Publikum präsentieren (nähere Infos auf der Szene38-Seite in dieser Ausgabe).
Außerdem lockt ein Café, das bei gutem Wetter den Tag über geöffnet ist.

Alle Informationen rund um das Festival sind im Internet zu finden unter der Adresse www.kulturimzelt.de .
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