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Wuchtige Skulpturen erinnern an Martin Luther

Landesbischof Dr. Christoph Meyns und Denktes Pastorin Annette Sieg bei der Einweihung des Kunstwerks. Fotos: oh

Kunstprojekt des Bildhauers Magnus Kleine-Tebbe vollendet.

04.11.2017.

Groß Denkte (bw). Mit einem Festgottesdienst ist jetzt in Groß Denkte (Kreis Wolfenbüttel) die Skulptur „Sola Gratia“ des Bildhauers Magnus Kleine-Tebbe eingeweiht worden.

Mit dieser vierten und letzten Skulptur wird ein ungewöhnliches Kunstprojekt vollendet, das im Braunschweiger Land an die zentralen Glaubensgrundsätze der Reformation erinnern soll, die sogenannten Soli: Jesus Christus, die Gnade, der Glauben und die Heilige Schrift.
Vor mehr als 200 Besuchern würdigte Denktes Pastorin Annette Sieg das Kunstwerk am Rand der Asse als ein „ganz großes Geschenk“, das hoffentlich eine große Anziehungskraft entwickle.
Die mehr als drei Meter hohe Skulptur aus Kalkstein erzählt mit ihren Symbolen vom Leben, von der Liebe und von der zu bewahrenden Natur. Landesbischof Dr. Christoph Meyns bezog sich in seiner Andacht auf einen Leitsatz Martin Luthers, nach dem jeder Mensch als Geschöpf Gottes angenommen werde, ohne sich freikaufen zu müssen. „Es geht darum, dass wir von Gott beschützt sind und dass die Hand Gottes Halt gibt.“ Das Kunstwerk „Sola Gratia“ steht ebenso wie die anderen drei Skulpturen in der freien Natur. Wenn die Standorte Denkte, Braunschweig-Bienrode, Hornburg und Salzgitter-Lesse miteinander verbunden werden, ergeben sie auf der Landkarten ein unsichtbares Kreuz. Das Projekt aus Anlass des 500-jährigen Reformationsjubiläums ist eine Kooperation zwischen der Landeskirche Braunschweig und der Karin und Joachim Prüsse Stiftung.
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