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Von nordischem Soul bis Boogie Woogie

Die 7. Cityjazznight startet am 7. Mai in der Okercabana – Festival-Rundgang am 8. Mai ab 19.30 Uhr in der Innenstadt

Von Jens Radulovic, 24.02.2010

Braunschweig. Cityjazznight die siebte: Vom 7. bis 15. Mai werden neben dem Festival-Rundgang zwei Einzelkonzerte im Staatstheater stattfinden. Eröffnet wird die Cityjazznight in der Okercabana.

Der Auftakt der Cityjazznight steht in diesem Jahr unter dem Motto „Jazz on the Beach“: Das Fleur Earth Experiment eröffnet das Festival am 7. Mai mit einem Konzert im karibischen Flair der Okercabana. Die fünfköpfige Band um Fleur Earth spielen Fex: eine Melange aus Soul, Reggae, Jazz und Rock.
Am Sonnabend bringt der Festival-Rundgang die Innenstadt zum swingen. „Auf dem Rundgang trifft sich immer Jung und Alt“, sagt Ulrich Schwanke, Mitorganisator der Cityjazznight. 18 Bands buhlen an diesem Abend ab 19.30 Uhr in insgesamt 14 Spielstätten in der Innenstadt um die Gunst des Publikums. Vom Soul des hohen Nordens mit Torun Eriksen und Band über die Boogie Woogie Allstars bis hin zu Funky Electronics mit Spherical reicht die Bandbreite.
Am Sonntag folgt das erste „Highlight-Konzert“: Im Kleinen Haus des Staatstheaters geben mit dem „Tingvall Trio“ Senkrechtstarter der Jazz-Musikszene ihre Visitenkarte in Braunschweig ab. Nach nur zwei Alben wird das schwedisch-deutsche Ensemble bereits zu den führenden europäischen Piano Trios gezählt.
Den Abschluss macht am 15. Mai Manu Katché mit der Deutschlandpremiere seines neuen Albums „Third Round“. Der Weltklasse-Schlagzeuger, der bereits mit Musik-Größen wie Peter Gabriel, Sting und Tracy Chapman zusammenarbeitete, bewegt sich musikalisch zwischen minimalem Funk, Pop und Jazz-Feeling.
Auch hinter den Kulissen entwickelt sich die Cityjazznight. Mit der Gründung eines Freundeskreises wollen die Organisatoren die Musikveranstaltung auf eine breitere finanzielle Basis stellen. Die Finanzkrise sei an den Sponsorengeldern ablesbar, sagt Mitorganisator Matthias Lanzer. Letztes Jahr habe die Veranstaltung im Minus abgeschlossen. „Der Freundeskreis soll für die nächsten Jahre eine solide Basis schaffen“, so Schwanke.
Er sieht noch einen weiteren Vorteil: „Es ist ein Versuch, die Bevölkerung dazu zu motivieren, ihre Kulturangebote aktiv mitzugestalten.“ Die Mitgliedschaft kostet 40 Euro im Jahr, 20 Euro ermäßigt für Schüler und Studenten. Enthalten ist ein Rundgangticket sowie eine Einladung zur Previewveranstaltung.
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