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Turandot, die Champions League

Mächtige Klangwelten und fein ausbalancierte Momente.

Von Ingeborg Obi-Preuß, 21.08.2011.


Braunschweig. Puccinis Turandot – die Champions League auf dem Burgplatz.

Eine der sängerisch anspruchsvollsten Opern feierte gestern Abend auf dem Burgplatz Premiere. Der Fokus der Inszenierung von Regisseur Robert Lehmeier liegt auf dem Machtkampf zwischen Prinzessin Turandot und Prinz Calaf. Was für ein Glücksfall, dass die Interpreten dieser Figuren, Irina Rindzuner und Arthur Shen, scheinbar mühelos über die mächtige Klangfülle von rund 200 Musikern und Choristen hinwegsingen können. Auch die anderen Solisten, besonders Jung Nan Yoon als Liù, überzeugen.
Meisterhaft der riesige Chor. Rund 80 chinesische Funktionäre, wie aus dem Bilderbuch in grauen Anzügen, mit Brillen und strengen Haarschnitten, vertreten das Volk von Peking. Jede einzelne Figur mit einer individuellen Körpersprache und Mimik. Darstellerisch und sängerisch genial.
Um der Oper in italienischer Sprache gut folgen zu können, empfiehlt der Regisseur, vorab die Inhaltsangabe im Programmheft zu lesen. Mehr über die Premiere und ein Gespräch mit Regisseur Robert Lehmeier in der nB am Mittwoch.
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