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Thron kommt ins Schloss

Vereinbarung zwischen dem Land Niedersachsen und der Stadt.

Von Birgit Leute, 25.08.2010

Braunschweig. Der Die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Professor Dr. Johanna Wanka traf sich mit Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann im Schlossmuseum, um Einzelheiten nennen.
„Mit ihrer Entscheidung entspricht die Ministerin einem Herzenswunsch vieler Braunschweiger Bürger“, hob Hoffmann hervor. Die Exponate, die die Geschichte des Braunschweiger Welfenschlosses illustrieren, würden nun bald an ihrem natürlichen Ausstellungsort gezeigt. Mit dem 1880 fertiggestellten Thronsessel kommen auch ein Ofenschirm und ein Wandspiegel in den geplanten Thronsaal. „Schlossmuseen werden erst durch authentisches Mobiliar lebendig“, betonte Ministerin Wanka. „Es ist nicht vermittelbar, dass gerade dieses Museum nicht die Originale präsentiert.“
Die Übergabe setzt einen Schlussstrich unter einer längere Diskussion, bei der es vor allem darum ging, ob das Braunschweigische Landesmuseum auf die Schätze verzichtet oder nicht. Der kommissarische Direktor Dr. Hans-Jürgen Derda sieht den jetzigen Ausgang positiv: „Das Museum sollte die Verlagerung der Schätze als Chance begreifen. Sie ist ein weiteren Schritt für die Schaffung von Geschichtsinseln.“ Auch Ministerin Wanka und der Oberbürgermeister unterstrichen die Vorteile: „Wir haben ein wichtiges Ziel der gemeinsamen Museumsentwicklung für Braunschweig erreicht.“ Braunschweig verfüge über Museen mit bedeutenden Kunstschätzen, so die Ministerin. „Eine Neukonzeption kommt den jeweiligen Profile zugute.“ Für sie waren letztlich das Konzept zur Rekonstruktion der Räume im Schloss und auch die Detailgenauigkeit, mit der im Thronsaal geplant und gearbeitet wird, überzeugend: „Eine Präsentation von Thronsessel und weiteren Exponaten aus dem Schloss macht im Braunschweigischen Landesmuseum am Burgplatz keinen Sinn, wenn nur wenige Schritte entfernt in der rekonstruierten Welfenresidenz die Schlossgeschichte mit weiteren Objekten auf rund 850 Quadratmeter Ausstellungsfläche umfassend dargestellt wird.“
Noch steht der Thronsessel in einer Broitzemer Restaurierungswerkstatt. Rund 400 Arbeitsstunden, so Hans-Jürgen Derda, wird die Aufarbeitung des Rahmens, Polsters und Stoffes schätzungsweise in Anspruch nehmen. Die Kosten in Höhe von 37 000 Euro für die Überarbeitung von Thron, Wandspiegel und Ofenschirm übernimmt mit der Übergabe die Stadt. Einen konkreten Eröffnungstermin für das Museum gibt es noch nicht.
kommt aus dem Landesmuseum ins Schloss. Und viele Originale sollen folgen. Stadt und Land versprachen gestern eine enge Kooperation, um die Profile der Museen zu stärken.

Die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Professor Dr. Johanna Wanka traf sich mit Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann im Schlossmuseum, um Einzelheiten nennen.
„Mit ihrer Entscheidung entspricht die Ministerin einem Herzenswunsch vieler Braunschweiger Bürger“, hob Hoffmann hervor. Die Exponate, die die Geschichte des Braunschweiger Welfenschlosses illustrieren, würden nun bald an ihrem natürlichen Ausstellungsort gezeigt. Mit dem 1880 fertiggestellten Thronsessel kommen auch ein Ofenschirm und ein Wandspiegel in den geplanten Thronsaal. „Schlossmuseen werden erst durch authentisches Mobiliar lebendig“, betonte Ministerin Wanka. „Es ist nicht vermittelbar, dass gerade dieses Museum nicht die Originale präsentiert.“
Die Übergabe setzt einen Schlussstrich unter einer längere Diskussion, bei der es vor allem darum ging, ob das Braunschweigische Landesmuseum auf die Schätze verzichtet oder nicht. Der kommissarische Direktor Dr. Hans-Jürgen Derda sieht den jetzigen Ausgang positiv: „Das Museum sollte die Verlagerung der Schätze als Chance begreifen. Sie ist ein weiteren Schritt für die Schaffung von Geschichtsinseln.“ Auch Ministerin Wanka und der Oberbürgermeister unterstrichen die Vorteile: „Wir haben ein wichtiges Ziel der gemeinsamen Museumsentwicklung für Braunschweig erreicht.“ Braunschweig verfüge über Museen mit bedeutenden Kunstschätzen, so die Ministerin. „Eine Neukonzeption kommt den jeweiligen Profile zugute.“ Für sie waren letztlich das Konzept zur Rekonstruktion der Räume im Schloss und auch die Detailgenauigkeit, mit der im Thronsaal geplant und gearbeitet wird, überzeugend: „Eine Präsentation von Thronsessel und weiteren Exponaten aus dem Schloss macht im Braunschweigischen Landesmuseum am Burgplatz keinen Sinn, wenn nur wenige Schritte entfernt in der rekonstruierten Welfenresidenz die Schlossgeschichte mit weiteren Objekten auf rund 850 Quadratmeter Ausstellungsfläche umfassend dargestellt wird.“
Noch steht der Thronsessel in einer Broitzemer Restaurierungswerkstatt. Rund 400 Arbeitsstunden, so Hans-Jürgen Derda, wird die Aufarbeitung des Rahmens, Polsters und Stoffes schätzungsweise in Anspruch nehmen. Die Kosten in Höhe von 37 000 Euro für die Überarbeitung von Thron, Wandspiegel und Ofenschirm übernimmt mit der Übergabe die Stadt. Einen konkreten Eröffnungstermin für das Museum gibt es noch nicht.
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