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Tausend Luftballons werden leuchten

Technische Universität lädt zur TU-Night am Sonnabend ein – Wissenschaft trifft Musik.

Von Martina Jurk, 19.06.2013.

Braunschweig. Wie kann Licht unsere Stimmung beeinflussen? Das und vieles mehr erfahren die Besucher am Sonnabend bei der TU-Night. Die Wissenschaftsnacht wird kombiniert mit einem umfangreichen Musikprogramm.
„Wir wollen vor allem junge Leute für die Wissenschaft begeistern, aber auch zeigen, dass sie dabei Spaß haben können“, sagt Veranstaltungskoordinatorin Dr. Saskia Frank.

Von 19 bis 1 Uhr können Schüler, Studierende, Familien und Neugierige auf dem Zentralcampus der TU aus 180 Programmpunkten wählen, sich über Forschungsprojekte informieren, selbst experimentieren, Schnuppervorlesungen besuchen, eine Studienberatung in Anspruch nehmen, in Labore schauen, an Führungen teilnehmen und Vorträgen lauschen. Licht und Energie sind ein Schwerpunkt des Programms. „Das Nachtmotto bietet sich dafür ideal an“, so Tanja Beier vom Institut für Gebäude- und Solartechnik. „Wir verteilen unter den Besuchern 1000 mit Helium gefüllte Luftballons, die mit LED-Lämpchen ausgestattet sind. Die sollen dann auf dem Campus alle leuchten. Im vergangenen Jahr kam das sehr gut an.“ An die Ballons werden Lesezeichen gehängt, die über ein besonderes Forschungsprojekt informieren. „Es ist ein Masterplan zur energetischen Sanierung des TU-Campus, den wir als Stadtquartier ansehen. Der Plan sollte übertragbar sein auf andere Standorte“, erklärt Esther Beyer vom selben Institut. Die Energiewende spiele bei dem Thema eine große Rolle. So könnten zum Beispiel Besucher einen Parcours durch die verschiedenen Stationen der Energiewende laufen oder erfahren, wie Menschen im Laufe der Zeit mit Energie umgegangen sind.
Spannung verspricht der Blick in das Roboterlabor, das bei der TU-Night 2012 nicht geöffnet war. „Es geht um das Thema Mensch-Roboter-Interaktion“, erklärt Dr. Simon Winkelbach vom Institut für Robotik und Prozessinformatik. An insgesamt neun Stationen würden Forschungsprojekte vorgestellt. Unter anderem werde den Fragen nachgegangen, wie Roboter Knochenbrüche richten oder als dritte Hand von Chirurgen dienlich sein können.
Einem ganz anderen Thema widmet sich das Institut für Germanistik, das eine Schnuppervorlesung zur plattdeutschen Sprache anbietet. „Wir befinden uns im norddeutschen Sprachraum. Regionale Besonderheiten haben sich bis heute in unserer Sprache erhalten, zum Beispiel das Wort „Tweten“, meint Dr. Katja Wermbter. Bei einem Grammatik-Quiz seien Sprachgenies gefragt.
Für das musikalische Programm zeichnen acht Bands, darunter Kroner und Eljot Quent, sowie Tanzgruppen verantwortlich. „Das Ganze wird einen Festivalcharakter haben“, verspricht Saskia Frank. Die TU-Night findet zum zweiten Mal statt, nachdem es zuvor achtmal einen TU-Day gegeben hatte. Im vergangenen Jahr kamen 20 000 Besucher. Informationen zum Programm und einen Wegweiser gibt es im Programmheft, es ist erhältlich auf dem Forumsplatz und im Altgebäude, im Internet unter der Adresse www.tunight.de sowie am Sonnabend bei den Veranstaltungsguides.
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