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Stromberg-Film: Der Papa macht das gut

Stand dem Publikum Rede und Antwort: Christoph Maria Herbst. Foto: Falk-Martin Drescher

Einige Darsteller und der Regisseur besuchten Braunschweig.

Von Falk-Martin Drescher, 02.03.2014.

Braunschweig. „Hallo Hannover!“ – Christoph Maria Herbst alias Bernd Stromberg machte sich gleich zu Beginn der Filmvorstellung im C1 Cinema Freunde in der Löwenstadt. Am vergangenen Dienstag gastierte er mit den Schauspielerkollegen Bjarne Mädel („Ernie“), Diana Staehly („Tanja“), Milena Dreißig („Jennifer“) und Regisseur Arne Feldhusen in Braunschweig, stellte vor rund 1000 Zuschauern den umjubelten „Stromberg“-Kinofilm vor.

Endlich seien sie mal in einer richtigen Stadt, scherzten die Schauspieler. Hannover hätten sie links liegen gelassen, schon hatten sie den Jubel wieder auf ihrer Seite. Doch Herbst wollte es wissen: „Für uns ist Braunschweig ja schon fast Osten.“ Dafür witzelte er um die Landeshauptstadt. „Du kommst aus Hannover? Also vom Land?“, fragte er einen Kinogast. Überhaupt glich die Filmpräsentation eher einer interaktiven Show zwischen Stand-Up und Konzert.
„Sind denn Investoren hier?“ fragte Stromberg in die Runde. Tatsächlich, zwei Kinobesucher hatten den Film, für den die damals größte Crowdinvesting-Aktion der Mediengeschichte ins Leben gerufen wurde, mit einem vierstelligen Betrag unterstützt. Der Clou: Ab einer Million verkaufter Stromberg-Kinotickets gibt es das eingesetzte Geld wieder zurück, mit Gewinn.

Auch für das Mitmachen vor Ort gab es Geschenke. Ein einfacher Tacker, im Stromberg-Design wurde er zum „Drückeberger“. Seitenhiebe hingegen gab es für „Wetten dass ...?“ und Markus Lanz – vergangenes Wochenende gastierte Herbst in der Show. Sein Kommentar dazu: „Lass das mal den Papa machen, Papa macht das gut.“ Klug, wie sich Brainpool – die Produktionsfirma hinter Stromberg – marketingtechnisch verhält, gibt es dazu natürlich einen Song. Der wurde gleich gemeinsam und lautstark mit dem Publikum gesungen, das tobte.
Der Film selbst lässt sich problemlos als Krönung der bisher fünf Staffeln bezeichnen.

Zum Inhalt: Nach reichlichen Diskussionen reist die Abteilung Schadensregulierung um „Papa“ doch zur 50-jährigen Capitol-Jubiläumsfeier nach Botzendorf. Und, wie gewohnt, nimmt natürlich so rein gar nichts seinen geregelten Lauf ... Skurrilität und schwarzer Humor der Extraklasse.
Ob es eine sechste Staffel oder gar einen zweiten Kinofilm gibt? Dazu gäbe es zur jetzigen Zeit noch keine konkreten Pläne. Doch können sich die Fans sicher sein: Der Papa macht das schon.
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