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Stadt ist nicht die Endstation

Die glücklichen Gewinner des diesjährigen „Lionel Designpreises“. Foto: Daniela Nielsen

Zum zweiten Mal wurde der „Lionel Designpreis“ an Kreative aus der Region verliehen.

Von Anne-Kathrin Bieber, 10.09.2013

Braunschweig. Der Ottmerbau bot eine besonders schöne Kulisse für die diesjährige Verleihung des „Lionel Designpreises“. Der mit 2500 Euro dotierte Preis wurde vom Verein Design Transfer ins Leben gerufen und 2011 erstmalig vergeben.

Kreative aus der Region konnten sich mit ihren Ideen in sechs verschiedenen Kategorien bewerben. Mit einiger Verzögerung eröffnete Lutz Doyé, Vorsitzender des Vereins Design-Transfer und der Kreativ Region die Awardnight, die er mit viel Herzblut organisiert hatte und sich im wahrsten Sinne des Wortes kreativ gestaltete.
„Braunschweig ist nicht die Endstation“, könnte diesen Abend – das Aufeinandertreffen von kreativen Köpfen aus der Region in der alten Bahnhofshalle am Kalenwall – als Motto nicht besser beschreiben. Der Titel gehört jedoch zu einem der Gewinner-Exponate in der Kategorie „College“, die vom Artmax unterstützt wird: Der süddeutsche Student Moritz Sontheim gestaltete einen Tisch aus einer ausrangierten Straßenbahnscheibe und verarbeitete damit quasi seinen Umzug vom Süden Deutschlands nach Braunschweig, um an der HBK zu studieren.
Der zweideutige Titel ist in Anbetracht der kreativen Ideen und Einreichungen wie das Credo der Veranstaltung. Nachhaltige Kopfhörer aus Holz, ein Pappkicker zum Zusammenstecken und clevere Wohnmöbel zeigten, dass in der Region eine Menge Potenzial steckt.
Die Einsendungen kamen auch aus Hannover von der dort ansässigen Fachhochschule für Mode und Textil. Für die gleichnamige Kategorie wird im Übrigen noch ein Sponsor gesucht: Sie ist bislang die Einzige, für die sich noch kein Partnerunternehmen gefunden hat.
Neben cleveren Studenten hatten auch Professionals die Möglichkeit, ihre Projekte einzureichen. „Schade, dass von unseren Kollegen in diesem Jahr so wenig Teilnahme kam“, bemängelte Bernd-Gerald Molke, Jurymitglied und Agenturinhaber aus Wiesbaden die wenigen Einreichungen.
Die Qualität der nominierten Projekte war dafür umso höher und so kann über die etwas holprige Organisation hinweggesehen werden. Das Highlight zum Abschluss – ein Ausschnitt aus dem Musical „Cars and Drums“ – stimmte die Anwesenden positiv. Für die nächste Ausgabe 2015 gibt es sicherlich einiges zu überarbeiten, aber aller guten Dinge sind drei.
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