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Sechstes und letztes Mal in Braunschweig

Acht Produktionen beim Europäischen Fast Forward Festival für junge Regie vom 24. bis 27. November am Staatstheater.

Von André Pause, 04.11.2016.

Braunschweig. Aus sieben mach acht. Nein, kein Hexeneinmaleins, sondern Fast Forward, das europäische Festival für junge Regie. Mit der sechsten und letzten Auflage am Staatstheater Braunschweig vom 24. bis zum 27. November – Generalintendant Joachim Klement nimmt das Format mit nach Dresden – werden dem Publikum erstmals acht richtungsweisende Produktionen präsentiert.

Dass sich das Fast Forward Festival zu einer Marke in der europäischen Theaterlandschaft und zu einem funktionalen Sprungbrett für den Nachwuchs im Regiefach entwickelt hat, belegen die Karriereverläufe gleich mehrerer Preisträger.
Das kraftvolle „M(other) Courage“ der polnischen Regisseurin Marta Górnicka beispielsweise (sie gewann den Wettbewerb 2012 mit „Magnificat“) am Staatstheater Braunschweig ist vielen noch im Gedächtnis. Begeisterung löste das Stück nicht nur beim hiesigen Publikum aus, sondern auch in der Fachwelt. Folgerichtig wurde es für den Preis des Deutschen Bühnenvereins „Der Faust“ nominiert. Aber auch Jonas Corell Petersen, inzwischen einer der erfolgreichsten Jungregisseure in seiner norwegischen Heimat oder Antoine Laubin, in diesem Jahr mit „Szenarien“ am Théâtre de Liège und beim Heidelberger Stückemarkt vertreten, haben ihren Weg gemacht.
Jetzt erhalten gleich acht neue Produktionen aus Deutschland, Georgien, Griechenland, der Schweiz, der Türkei, den Niederlanden und der Tschechischen Republik die Chance die Jury zu überzeugen und als Sieger eine Arbeit am Staatstheater Braunschweig zu inszenieren. „Das Festival spiegelt die verschiedensten Entwicklungen und Entdeckungen im europäischen Theater wider. Es lässt sich staunen über die Vielfalt künstlerischer Ansätze ebenso wie über die gesunde Skepsis, die Relevanz von Theater nicht selbstverständlich voraussetzen. Die Frage nach dem Kern einer Gesellschaft zu stellen, heißt nicht, Differenzen zu glätten. Es sind die vielen unberechenbaren, oft kontroversen Ansätze, die das Theater so spannend machen“, skizziert Festival-Kuratorin Barbara Engelhardt.
Der Eintritt zu jeder Vorstellung kostet 15 Euro (ermäßigt 7,50 Euro). Beim Besuch von drei oder mehr Produktionen lohnt sich die Festivalcard für 30 Euro (ermäßigt 15 Euro).
Die Karten sind im Großen Haus jeweils von Montag bis Samstag von 10 bis 18.30 Uhr erhältlich. Telefonisch können die Tickets zudem unter der Rufnummer 1 23 45 70 bestellt werden, im Internet auf der Homepage staatstheater-braunschweig.de.
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