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Schüler mit Kultpotenzial

Die Kielhorngirls sorgten draußen für Stimmung und bekamen dafür viel Applaus. Fotos: Thomas Ammerpohl

Das Schülerkulturfestival „Walk‘n Art“ entwickelt sich nach fünf Jahren zum Klassiker.

Von Martina Jurk, 20.07.2014.
Braunschweig. Orchester, Musik, Tanz, Theater und Zirkus – alles zusammen in einer Veranstaltung heißt „Walk‘n Art“. Zum fünften Mal zeigten Schüler aus 15 Braunschweiger Schulen, was sie kulturell drauf haben.

Weil der Lions Club Braunschweig-Klinterklater es sich zur Aufgabe gemacht hat, soziale und kulturelle Projekte zu unterstützen, hob er 2010 das Schülerkulturfestival aus der Taufe. Bei hochsommerlichen Temperaturen und trotz vieler Konkurrenzveranstaltungen in der Stadt waren vor allem Eltern, Großeltern und Freunde der Schüler am Freitagabend unterwegs zum Platz An der Martinikirche. An fünf Orten – im Amtsgericht, im Altstadtrathaus, im IHK-Festsaal, in der Martinikirche und in der Jakob-Kemenate – gab es halbstündige Aufführungen.
Und die konnten sich sehen lassen. So unter anderem die Orchester AG der IGS Volkmarode. Die Schüler hatten Spaß, und das merkte man ihnen an. „Bestien“ hieß das anspruchsvolle Stück, das die Kinder der Internationalen Schule souverän in englischer Sprache aufführten. Die Waldorfschule begeisterte mit der „West Side Story“. Professionell legte die Big Band des Wilhelm-Bracke-Gymnasiums ihren Auftritt hin. Viele der Bandmitglieder haben ihre Instrumente in der Schule erlernt. Die fünfte und sechste Klasse sind dafür Schwerpunktklassen. Auch bei Leon, Igor, Timo, Frederik und Lovis war es so. „Wir treten nicht nur in der Schule, sondern auch bei anderen Veranstaltungen auf“, erzählten die Sieben- und Achtklässler stolz.
Erstmals in diesem Jahr gab es auch draußen auf dem Platz vor der Martinikirche eine richtige Bühne, auf der die Kielhorngirls für tolle Stimmung beim Publikum sorgten. „Eine super Entwicklung für eine Förderschule“, sagte ein Mitglied des Lions Clubs. Auch Gründungspräsident Rolf Nitschke bestätigte: „Es ist schön zu beobachten, wie einige Schulen immer besser werden.“
Insgesamt kamen rund 700 Besucher zu „Walk‘n Art“. „Für uns eine erfolgreiche Veranstaltung, vor allem, wenn man sieht, wie viel Spaß die Schüler haben. Für die meisten ist das die einzige Gelegenheit, sich vor einem größeren Publikum außerhalb der Schule zu präsentieren“, so Nitschke. Ziel sei es, dass in Zukunft noch mehr andere Zuschauer als Eltern und Großeltern zu „Walk‘n Art“ kommen. Die Schüler hätten es verdient.
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