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„Schon ein besonderer Irrsinn“

Musical „Unser Eintracht“ feiert kommende Woche Stadioneröffnung – 22 Vorstellungen

Von Sebastian Walther

Braunschweig. Anpfiff im Staatstheater. Am kommenden Donnerstag
(13. August) rollt der Ball durch das Kleine Haus. „Unser Eintracht“ – präsentiert von der nB – hat Premiere. „Ein musikalisches Trainingslager für die Seele“ versprechen die Macher.

Der sattgrüne Kunstrasen ist bereits verlegt. Rote Sitzschalen auf den Tribünen, zwei Tore, ein Mittelkreis und am Spielfeldrand die noch leere Trainerbank: Die Eintracht-Arena ist gerüstet, bis zu 500 Blau-Gelbe finden in den
22 Vorstellungen jeweils Platz. Christian Eitner und Peter Schanz stehen inmitten ihres „kleines Hexenkessels“. „Andere reden, wir bauen“, freuen sie sich über die authentische Arena-Atmosphäre im Saal des Staatstheaters.
Nach „Braunschweich, Braunschweich“ und „Ölper Twölf Points“ liefert das Spielmacher-Duo in diesem Sommer einen musikalischen Steilpass für Theater-Freunde und Fußball-Fans. „Unser Eintracht“ dribbelt sich inhaltlich „durch die Geschichte und die Befindlichkeiten des Traditionsclubs, von A wie Aantracht bis Z wie Zukunft“. Es geht um Fan-Liebe, um Fakten, Anekdoten und Stadion-Gesänge - ein Doppelpass mit dem Stadion an der Hamburger Straße.
„Die Eintracht ist in Braunschweig schon ein besonderer Irrsinn“, lobt Schanz und Eitner berichtet, dass den beiden schon in den vorherigen Gemeinschafts-Produktionen das Thema immer wieder vor die Füße gerollt ist.
Cover-Versionen von Kiss, Queen, Tina Turner oder Slade unterstreichen den rockigen Charakter des Abends, ein Fankurven-Medley ist durchaus als Anregung für die restlichen Spieltage gedacht. Mit „Cool 100“ hat die Theater-Produktion ihren eigenen Sponsorenpool und entgegen sonstiger Vorschriften sind Plätze direkt an der Seitenlinie und hinter den Toren käuflich zu erwerben.
Ein Spiel dauert bekanntlich 90 Minuten, „Unser Eintracht“ wird regelmäßig in die Verlängerung gehen, inklusive Halbzeit. Die musikalische Sechser-Kette ist erneut mit der Jazzkantine besetzt, zusätzlich verpflichtet wurden Moderator und Mittelfeldregisseur Dirk Lange, der elegante Dribbelkönig und Silent Radio-Sänger Lars „Louie“ Bottmer, die pfeilschnelle Spielmacherin Dagmar Bernhard, der rappende Flügelflitzer Cappuccino sowie Knipser Michele Begeame von Such a Surge. Schauspieler des Staatstheaters runden den Kader ab.

Vorstellungen:
Aufführungen bis 6. September täglich – außer montags – um 19 bzw. 20 Uhr im Kleinen Haus des Staatstheaters. Tickets unter www.staatstheater-braunschweig.de.
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