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Prominenz setzt starkes Zeichen

So strahlend-blau wie auf diesem Foto wird der Himmel beim morgigen Schoduvel wohl nicht werden, aber außer Bolchen soll es auch nichts regnen. Foto: Stadtmarketing

Schoduvel startet heute um 12.40 Uhr – Auch Innenminister Pistorius nimmt teil.

Von Birgit Leute, 06.02.2016.

Braunschweig. Die Prognosen sehen gar nicht schlecht aus: Für den morgigen Sonntag sagen die Wetterfrösche zwar Wolken aber zumindest kein Regen voraus – gute Bedingungen also für Norddeutschlands größten Karnevalsumzug.

An die 5000 Aktiven und rund 120 Motivwagen werden sich ab 12.40 Uhr vom Europaplatz aus in Bewegung setzen. Viel Prominenz hat sich angekündigt, so der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius, Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte der Region sowie verschiedene Religionsvertreter. Unter dem Schoduvel-Motto „Jetzt erst recht“ wollen sie nach der Absage des Karnevalsumzugs im vergangenen Jahr ein Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz setzen. Damit es friedliche bleibt, hat die Polizei ein besonderes Sicherheitskonzept entwickelt.

Mit mehr als der doppelten Anzahl an Einsatzkräften, zusätzlicher Videoüberwachung und der Absicht gegen Störungen konsequent vorzugehen, stellt sich die Braunschweiger Polizei auf den Karnevalsumzug am kommenden Sonntag ein. Konkrete Gefährdungshinweise gebe es derzeit allerdings nicht, kann sie beruhigen.

Neben den bekannten Standorten in der Innenstadt werden diesmal auch die Bereiche Europaplatz/Volkswagenhalle, Altstadtmarkt, Hagenmarkt und der Bohlweg/Georg-Eckert-Straße mit Kameras überwacht.

Auf Taschen achten

Wie bei allen Großveranstaltungen weist die Polizei die Besucher auf die Gefahren des Taschendiebstahls hin. Es sollten möglichst wenig Wertsachen mitgenommen und diese in geschlossenen Innentaschen verstaut werden.
Aufmerksamkeit ist auch bei späteren Besuchen in Gaststätten und Diskotheken wichtig. Taschen sind immer im Auge zu behalten. Hinweise gibt es auch unter: www.polizei-beratung.de/presse.
Auf Verkleidungen und das Mitführen von Gegenständen, die einen gefährlichen Eindruck erwecken könnten, sollte verzichtet werden. Das Zünden von Feuerwerkskörpern und Böllern ist verboten und wird bei Verstößen zu Strafanzeigen führen.

Die Polizei informiert am Sonntag aktuell und fortlaufend über ihre speziell geschaltete Facebook-Seite: www.facebook.com/polizeibraunschweig.aktuell.
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1 Kommentar
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Andy Schmidt aus Volkmarode | 09.02.2016 | 10:50  
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