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Projekt "Bürgerarbeit"

Bund fördert Eingliederung von Erwerbslosen.

Braunschweig (m), 18.07.10

Braunschweig wird am Bundesmodellprojekt „Bürgerarbeit“ teilnehmen. Die Stadt und beteiligte Wohlfahrtsverbände hätten zugesagt, rund 150 Bürgerarbeitsplätze zu schaffen. Die Lohnkosten werden komplett vom Bund getragen. Das Projekt läuft bis 2014.

Die Teilnehmer werden unter den Erwerbslosen unter 25 Jahren, Alleinerziehenden, Schwerbehinderten und langzeitarbeitslosen Migranten ausgewählt, die es besonders schwer hätten, eine Stelle auf dem regulären Arbeitsmarkt zu finden. Zu diesem Kreis gehören rund 2200 Menschen. Die Arge prüft nun, wer von ihnen für das Projekt in Frage kommt. Der eigentlichen „Bürgerarbeit“ (Verdienst bis 1080 Euro bei 30 Stunden Wochenenarbeit) ist eine Phase mit Praktika und Qualifizierungen vorgeschaltet. Erst wenn auch intensive Bemühungen nicht zu einer regulären Einstellung führen, beginnt die „Bürgerarbeit“. Es handele sich dabei um gemeinnützige Tätigkeiten. Die Arge hat sich zum Ziel gesetzt, insgesamt 300 Erwerbslose in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann, der sich sehr für das Projekt eingesetzt hatte, spricht von einer „großen Chance“ für Arbeitslose.
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