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„Piano ist toll – aber ich bin kein Nerd“

Sophie Pacini stellte sich in der Gaußschule den Fragen der Schülern. Foto: Birgit Wiefel
In der Reihe „Rhapsody in School“ plauderte die Pianistin Sophie Pacini über sich und ihre Kunst. Von Birgit Wiefel, 18.10.2017. Braunschweig. „Rhapsody in School“ machte am Montag Station in der Gaußschule. Das bundesweite Projekt bringt bekannte Musiker und Schüler zusammen und wurde schon mit dem Echo-Klassik ausgezeichnet. Vor rund 80 Schülern des Musikzweiges plauderte die Pianistin Sophie Pacini trotz Erkältung und Kratzen im Hals über sich, ihre Kunst und das Leben aus dem Koffer. Ein kurzer Moment der Entspannung, bevor es am gleichen Abend wieder auf die Bühne ging: Die Solistin trat Anfang der Woche zusammen mit dem Staatsorchester in der Stadthalle auf.
Sophie Pacini war schon öfter in Schulen zu Gast und brach mit ihrer lockeren Art innerhalb weniger Minuten das Eis. In rosa Pulli und schwarzer Jeans, die Haare einfach zu einem Zopf zusammengebunden, ließ sich die 25-Jährige gut gelaunt auf den Zahn fühlen.
Ob es denn nicht Tage gäbe, an denen sie einfach keine Lust mehr habe, Klavier zu spielen, kam es aus dem jungen Publikum. „Klar gibt es so Tage“, erzählt Pacini lächelnd. „Ich bin doch kein Nerd.“ Aber Bühne sei nun mal Bühne und dann müsse man eben „da raus“. „Außerdem ist mein Beruf auch mein Hobby“, sagte Pacini, die dreiviertel des Jahres um die ganze Welt reist.
Wie sehr sie dieses Hobby liebt und welches große Talent in ihr steckt, bewies die Pianistin bei ihrer Stippvisite mit Kompositionen von Liszt und Schumann.
Begeisterer Applaus und zwei mehr als kurzweilige Schulstunden.
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