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Petrus hatte kein Herz für Kultur

2. Schülerkulturfestival „Walk‘n Art“ mit vielfältigem Programm – 13 teilnehmende Schulen.

Von André Pause, 29.05.2011

Braunschweig.Es gab schon Veranstaltungen, die hatten mehr Wetterglück als das 2. Schülerkulturfestival „Walk’n Art“ am Freitagabend rund um die Martinikirche.

Die ein oder andere Husche platzte ins Programm, doch erschüttern konnte das weder die rührigen Veranstalter des Braunschweiger Lions Clubs Klinterklater, noch die etwa 500 Schüler aus insgesamt 13 Schulen der Stadt. Und erst recht nicht die zahlreichen Besucher, die sich die insgesamt zwölf Acts in den Spielstätten Altstadtrathaus, Amtsgericht, IHK-Festsaal und Martinikirche sowie die 13 Walking-Acts zu Gemüte führten. Das Programm konnte vielfältiger nicht sein: Ob Gesang, Jonglage, Musik, Musical, Modenschau, Poetry Slam, Tanz oder Theater – es fehlte nichts. „In der Schulkultur wird Wichtiges geleistet, zum Teil arbeiten die Schüler auch bis zu einem Dreivierteljahr auf dieses Ereignis hin. Wir möchten dem Ganzen ein schönes Ambiente und den passenden Rahmen geben. Der Gedanke ist, Spaziergang mit Kunst und Kultur zu verbinden“, sagte Felix Goltermann, Activity-Beauftragter des Lions Clubs und Transporteur der „Walk’n Art“-Idee, die in Oldenburg geboren und im vergangenen Jahr erstmals in Braunschweig umgesetzt wurde. Neun Routen mit jeweils drei Acts hatten die Veranstalter dafür im Angebot. Zwischen den halbstündigen Darbietungen in den Spielstätten hatten die Besucher jeweils eine Dreiviertelstunde Zeit für kulturflankiertes Spazieren.
„Insgesamt war die Veranstaltung noch einmal reichhaltiger als im vergangenen Jahr. Sie hat im besten Sinne Festivalcharakter“, zog Martin Vollmer, Präsident des Lions Club Braunschweig, Bilanz.
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