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Party mit Louie, Rainer und Co.

Abend mit Silent Radio und Gästen begeistert das Publikum in der fast ausverkauften Stadthalle.

Von Andre Pause, 04.12.2011.


Braunschweig. „Wir feiern heute Abend einen Rekord. Es ist das erste Mal, dass 1277 Leute zu einem unserer Konzerte gekommen sind – und das seid ihr!“, ruft Silent Radio-Sänger Louie begeistert in die fast ausverkaufte bestuhlte Stadthalle.

Auf den Sitzen hält es zu diesem Zeitpunkt allerdings fast keinen mehr. Verstärkt durch Lars Plogschties am Schlagzeug, Jens Müller am Bass, Claus Hartisch an der Gitarre und Stargast Simon Grey am Keyboard liefern Louie und sein Mitstreiter Rainer Tacke an der E-Violine den Besuchern einen unvergesslichen Abend. Zwei gute Stunden plus Zugaben spielen die Lokalmatadore, ehe sie unter tosendem Applaus von der Bühne gehen und Feierabend machen dürfen. Dass es Cover-Stücke sind, mit denen Silent Radio die Zuschauer in ihren Bann ziehen, gerät dabei zeitweilig in Vergessenheit. Aufwendig umarrangiert und neu interpretiert entstehen aus bekannten Texten und Tönen zum Teil völlig andere Songs, die durch Louis prägnante Stimme zu eigenständigen Stücken werden. Manchmal klingt das, als machten Pearl Jams Eddie Vedder, Ed Kowalczyk von Live und Gavin Rossdale von Bush Hochzeit auf seinen Stimmbändern. Einen Gutteil zum Gelingen des Abends trägt auch die Auswahl der Songs bei. Bedient wird sich aus den unterschiedlichsten Richtungen. Mal lassen es die Musiker etwas ruhiger angehen, wie bei „Fix you“ von Coldplay oder Rihannas „Umbrella“ – Feuerzeuge und Wunderkerzen im Publikum inklusive. Dann gibt es Stücke, bei denen vielstimmig mitgesungen wird, wie beim Eurythmics-Doppel mit „Here Comes the Rain Again“ und „Sweet Dreams“. Und schließlich sorgen Hits wie „Dance with Somebody“ von Mando Diao oder der Hooters-Oldie „Karla with a K“ dafür, dass beim überwiegenden Teil des Publikums die Stühle komplett überflüssig werden.
All das wird untermalt durch eine ausgeklügelte Light-Show, bei der die Stimmung der Songs gut zum Tragen kommt. Eröffnet hat den Abend mit Dirk Darmstädter darüber hinaus ein Mann, der mit den Jeremy Days, Me and Cassity deutsche Popmusikgeschichte geschrieben hat. Was will man mehr.
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