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Oster-Küken ziehen Tausende faszinierter Besucher an

Naturhistorisches Museum veranstaltet die Aktion zum 13. Mal – Küken bis nächsten Sonntag da

Von Martina Jurk

Braunschweig. 35 Oster-Küken piepen lautstark um die Wette, drängen zum Futter, verschaffen sich energisch Platz. Im Naturhistorischen Museum sind sie zu Ostern der Besuchermagnet schlechthin.

Rund 10 000 Besucher werden insgesamt bis zum nächsten Sonntag erwartet. So lange können die frisch geschlüpften gelben und schwarzen Küken ganz aus der Nähe beobachtet werden, täglich von 9 bis 17 Uhr, Mittwoch bis 19 Uhr. Die Oster-Küken-Aktion wird vom Naturhistorischen Museum bereits zum 13. Mal veranstaltet – mit einem Rekord im vergangenen Jahr. 12 000 Besucher kamen in nur zehn Tagen. „Sie stehen zum Teil bis auf die Straße. Die Besucher sind jedesmal völlig verzückt“, berichtet Claudia Kamcke aus den Vorjahren. „Es ist die Faszination am lebenden Tier“, sagt Diplom-Biologin Annika Simon, die sich traditionell als Volontärin im Naturhistorischen Museum um die Küken kümmert.
Die Mehrzahl der 35 Flauschbälle war am vergangenen Mittwoch geschlüpft. Die befruchteten Eier haben die Züchter Jürgen Ahrens aus Braunschweig und Joachim Hoppe aus Büddenstedt dem Museum überlassen. Seit Ende März wurden sie in einem elektrischen Brutapparat 21 Tage lang bei 37 bis 38 Grad erbrütet. Das erste Piepen in den Eiern war bereits am Sonntag vor Ostern zu hören. Am Dienstag saßen die ersten Küken auf ihren Eierschalen.
Das Museum wäre kein Museum, wenn es nicht gleichzeitig Wissens- und Lehrreiches zum Thema vermitteln würde. So gibt es eine kleine Begleitausstellung, die den Verlauf der künstlichen Brut erläutert, das Schlüpfen unterschiedlichster Vögel zeigt und auch die am häufigsten gestellten Fragen der Besucher beantwortet. Ein Film zeigt die Entwicklung des Kükens im Ei und das Schlüpfen. „Faszinierend vor allem für die Besucher, die keinen Bezug zum Landleben haben“, meint Annika Simon.
Die Oster-Küken erkunden inzwischen neugierig ihre Umgebung, vor allem den Fressnapf, der mit einer Mischung aus Haferflocken, Muschelgriff und Kükenfutter gefüllt ist. Und sie fangen an zu scharren.
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