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Opernsänger Siegfried Pokern ist in den Alpen abgestürzt

Seit März galt der 31-Jährige als vermisst – Staatstheater mit Benefizveranstaltung

Von Birte Probst

Braunschweig. Der seit März vermisste Opernsänger des Staatstheaters, Siegfried Pokern, ist am vergangenen Freitag tot aufgefunden worden.

Der Braunschweiger Opernsänger verunglückte bei einer Wanderung in den österreichischen Alpen, seine Leiche ist in den Bergen bei Bichlbach, Außernfern, entdeckt worden. Sie lag auf etwa 1800 Metern Höhe.
Am 15. März wurde Pokern in Tirol als vermisst gemeldet, er hatte seinen Urlaub in Mittenwald verbracht und war von einer Bergtour nicht zurückgekehrt (die nB berichtete).
Der Sänger ist vermutlich bei der Überquerung vom Pfuitjöchle zur Hochschrutte in den Ammergauer Alpen auf einem Schneefeld ausgerutscht und 400 Meter abgestürzt. Die Besatzung eines Hubschraubers des Innenministeriums habe den leblosen Körper jetzt zufällig entdeckt, berichtet Polizeisprecher Klaus Schürgers von der Direktion Weilheim.
Seit der Spielzeit 2002/2003 gehörte Siegfried Pokern als Operetten- und Opernsänger zum Ensemble des Staatstheaters Braunschweig. Zuletzt war er in den meisten Opern und Operetten vertreten, unter anderem als Monostatos in „Die Zauberflöte“, Gastone in „La Traviata“ und Boni Káncsiánu in „Die Csárdásfürstin“. In diesem Sommer sollte er eine Hauptrolle in der Wagner-Oper „Der fliegende Holländer“ auf dem Burgplatz-Open-Air spielen.
Am 21. Juni findet um 19.30 Uhr im Großen Haus des Staatstheaters eine Benefizveranstaltung zu Ehren Pokerns mit Orchester, Chor und Solisten statt. Der Eintritt ist frei – Spenden kommen der Familie zugute. Eintrittskarten – pro Person jeweils zwei – sind ab sofort an der Theaterkasse erhältlich.
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