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Noch immer ein Prachtstück

Stadthallenchef Stephan Lemke begrüßt die Gäste beim Neujahrsempfang in der Stadthalle. (Foto: Susanne Hübner)

Braunschweig. Sie sieht ziemlich gut aus. Zumindest für ihr Alter: 50 Jahre alt wird die Stadthalle in diesem Jahr, nach einigen Schönheits-OPs ist sie noch immer ein Prachtstück. Von Ingeborg Obi-Preuß, 3. Januar 2015.

Ein paar Bilder vom Richtfest und der Eröffnung waren zu Beginn es Neujahrskonzert auf einer Leinwand zu sehen. Die Prominenz der Stadt – heute wie damals – steht zur Stadthalle.
„Der echte Geburtstag ist erst am 4. September“, sagte Stadthallenchef Stephan Lemke beim Empfang nach dem Konzert. Aber ein wenig wird jetzt schon das ganze Jahr durch gefeiert.
Zumal gerade das Thema Neujahrskonzert eng mit der Stadthalle verbunden ist. „Vor 21 Jahren fand es zum ersten Mal statt“, erzählt Lemke, „gegen den ausdrücklichen Widerstand des damaligen Intendanten Jürgen Flügge“, weiß er. Er selbst war damals noch längst nicht im Amt, aber dieses Ereignis schlug große Wellen in Braunschweig, die Schilderungen von seinem Vorgänger Uwe Birker kennt Lemke genau. „Das war damals ein echter Skandal“, weiß er.
Und Stefan Soltesz war auch dabei. Heute Ehrendirigent, war er damals einer der Urheber, die das Neujahrskonzert 1994 mit aus der Taufe hoben. Es war ein grandioser Erfolg, die Stadthalle stand im sprichwörtlichen Sinne Kopf. Ich selbst erinnere mich auch noch sehr genau, ich war so begeistert, dass mir die Tränen in den Augen standen (was allerdings relativ schnell geht).
Wie auch immer, beim diesjährigen Empfang trafen sich viele von damals, aber auch neue Gesichter.
Zum Beispiel ein neuer Oberbürgermeister, Ulrich Markurth war mit seiner Frau Susanne da.
Sie alle kennen und mögen die Stadthalle. „Wir sind besonders dankbar, dass wir hier so gut aufgenommen wurden“, sagte Orchesterdirektor Martin Weller, „wir hatten es mit der Stadthalle immer leichter, als sie mit uns“, setzte er lächelnd hinzu. Immerhin, 500 Konzerte hat das Staatsorchester in der Stadthalle gespielt. Und 21 Neujahrskonzerte.
„Leider musste Stefan Soltesz noch dringend seinen Zug nach Berlin erreichen“, sagte Stefan Lemke in seiner Ansprache an die Gäste, „aber wir tragen ihm den Termin an Neujahr in vier Jahren schon mal in den Kalender ein. Zum 25. Neujahrskonzert muss er unbedingt wieder dirigieren.“
Übrigens: Das Konzert ist ein echter Publikumsmagnet, es war seit Wochen restlos ausverkauft. „Nicht mal mehr eine Einzelkarte war noch zu bekommen“, erzählte gerade heute eine Frau in der Umkleidekabine beim Sport.
Ein gutes Zeichen...
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