Anzeige

Noch ein Denkmal?

Unter Rostlaube habe ich mir immer etwas ganz anderes vorgestellt.
Braunschweig: Innenstadt |

Am 10. April ging es in der Braunschweiger Zeitung um die Anregung, dem Braunschweiger Original Harfen-Agnes ein Denkmal zu setzen. Zwei Leserbriefe am 13. April ergänzten den Beitrag.



Ich muss gestehen, wenn ich heute abstimmen sollte, wäre ich für ein Denkmal. Allerdings würde mein Standbild nicht nur Harfen-Agnes sondern auch die anderen Originale wie den Rechen-August, den Deutschen Hermann und den Tee-Onkel einbeziehen. Ja, ich weiß natürlich auch: Wer soll das bezahlen? Und natürlich sollte die Standortfrage zuvor ebenfalls geklärt sein. Die Stele am Burggraben oder das Rizzi-Haus haben gezeigt, dass es nicht so einfach ist, den richtigen Platz zu finden.

Besonders der Ausdruck „Überfrachtung des Stadtbildes“ aus dem o. a. Beitrag in der BZ ging mir immer wieder durch den Kopf. Bei meinem letzten Stadtbummel habe ich bewusst verschiedene Plätze aufgesucht, die mir mehr oder weniger gut gefallen. Drei Örtlichkeiten möchte ich hier zeigen. Das Kunstwerk selbst ist eine Sache, einen möglichen und guten Standort zu finden, eine ganz andere.

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Ein anderes Zitat, welches Hugo von Hofmannsthal zugeschrieben wird: Der gute Geschmack ist die Fähigkeit, fortwährend der Übertreibung entgegenzuwirken. Und so bitte ich Sie, meine Bildunterschriften auch im Sinne der beiden Zitate zu betrachten und vielleicht sogar zu kommentieren.
Vielleicht bekommt dem Stadtbild und dem Image Braunschweigs ein Denkmal für die vier Originale eben doch ganz gut.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.