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Neuer Name, wieder Champion

„Pazzo“ gewann vierten Braunschweiger Beatbox Contest vor mehr als 300 Besuchern.

Von André Pause, 30.10.11

Braunschweig. Was Bayern München für die Fußball-Bundesliga, ist Pascal Muschlin für den Braunschweiger Beatbox Contest.

Unter seinem neuen Künstlernamen „Pazzo“ gelang dem Goslarer bereits der zweite Sieg im vierten Wettbewerb. Dieser wurde am Freitagabend vor wieder einmal mehr als 300 Besuchern in der Brunsviga ausgetragen.
Im vergangenen Jahr musste sich „Pazzo“, damals noch als „G-PasSi“ am Mikrofon, zudem erst im Finale dem Heidelberger Fathi Sahin alias „Blazer“ geschlagen geben. Dieses Mal saß der Gewinner von 2010 gemeinsam mit Lutz Schwarz von The Art of Mouth und German Beatbox Champion „Babeli“ in der Jury. Die hatte in der Vorrunde zunächst einmal die kniffelige Aufgabe, anhand 60-sekündiger Solos aus den zehn Teilnehmern die acht besten für die Viertelfinal-Battles auszusieben. Dort wurde dann in zwei jeweils einminütigen Battles und Rebattles gegeneinander angetreten. Von Moderator Tobi Kunze nach den Kriterien für das Weiterkommen befragt, hatte jedes Jurymitglied einen eigenen Ansatz. Oldie Schwarz war „das Halten der Spannung im Entertainen, die Interaktion mit dem Publikum“ wichtig, „Blazer“ achtete auf „Musikalität, Takt und Tempo“, während „Babeli“ befand, „dass das Allroundbild stimmen muss“. Was sich formal so einfach erklären lässt, ist in der Praxis eine schwierige Angelegenheit. Einige Battles gestalteten sich richtig knapp, so dass eine Verlängerung von 30 Sekunden pro Beatboxer die Entscheidung bringen musste. Am Ende waren es Spannungshaltung, Musikalität, Takt und Tempo – kurz: das Allroundbild von „Pazzo“, das die Jury am meisten überzeugte. Er setzte sich im Finale gegen „Rookiie“ durch.
Abgerundet wurde der Abend durch zum Teil frenetisch gefeierte Darbietungen der Jurymitglieder – gemeinsam oder solo – sowie Auftritten des Rappers MC Jazz, des spanischen Champions von 2009, „Lytos“, und dem Braunschweiger Beatboxer Patrick Dudek
Felix Walzog zog nach der vierten Auflage des Contests ein positives Fazit: „Es war geil, wie immer. Und wir hatten wieder sehr gute Teilnehmer“, sagte der Inhaber des Veranstalters Vector Events, der sich den BBC aufgrund der erneut starken Besucherzahl im kommenden Jahr in einem größeren Rahmen vorstellen könnte. „Vom Konzept, das Beatboxen salonfähig zu machen, rücken wir aber nicht ab“, stellte Walzog abschließend klar, „wir möchten bewusst kein reines Szene-Ding, sondern auch in Zukunft die breite Masse ansprechen.“
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