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Neue Lieder für Braunschweig

Das Bühnenmodell für „Ö 3.0 – Das Ölperium kehrt zurück“ ist fertig – jetzt wird gebaut.

Von André Pause, 08.04.2012.


Braunschweig. Mögen bis zur Premiere von „Ö 3.0 – Das Ölperium kehrt zurück“ am 23. August im Kleinen Haus noch einige Kalenderblätter im Altpapierkorb landen, die Vorbereitungen zur dritten Auflage des Song Contest sind bereits in vollem Gange.

Und das nicht nur beim bewährten Künstlerteam um den Autor Peter Schanz und den musikalischen Kopf Christian Eitner: Gerade wurde die Bühne für den Sängerwettstreit mit Braunschweigbezug innerhalb von acht Wochen bis ins kleinste Detail zu Ende durchgeplant. Nun wird drei Monate gebaut. „Man darf die Arbeit nicht unterschätzen, schließlich müssen alle Gewerke auch terminlich zusammenkommen. Insgesamt sind mindestens 50 Handwerker des Staatstheaters am Bau beteiligt“, sagt die bühnenbildverantwortliche Caroline Schwarz. Einige Details, wie selbstständig leuchtende Elemente oder Pyrotechnik seien doch einigermaßen „tricky“. Die Ideen für die Bühnengestaltung kommen dabei zum Teil von der künstlerischen Doppelspitze Schanz-Eitner, eigene Vorschläge werden allerdings ebenso umgesetzt. „Natürlich haben beide bestimmte Vorstellungen, beispielsweise unter welchem Motto die Figuren auftreten. Dann wünschen sie sich hier einen Retromix oder möchten da eine Rakete. Wenn alles besprochen ist, geht es auf Materialsuche und an den Entwurf, anhand dessen schließlich gefeilt wird“, skizziert Schwarz.
So schön manche Ideen auch sein mögen: „Letztlich ist die Realisierung abhängig von der Budgetierung“, macht Matthias Lanzer deutlich, „hier und da muss man dann eben nach Alternativen suchen.“ Von den Rahmenbedingungen unterscheide sich die dritte Produktion insgesamt nicht wesentlich von den ersten beiden „Braunschweigicals“. Eine gewisse Stringenz ergebe sich allein dadurch, dass es eine Fortsetzung ist.
Thematisch ist das Ölperium im Jahr 2055 angelangt. „Das Schöne ist ja, dass über solch einen langen Zeitraum niemand etwas verlässlich vorhersagen kann. Wahrscheinlich haben wir dann 5D und nicht mehr 3D“, schmunzelt Lanzer, „so lässt sich auch im Stück hervorragend herumspinnen, was dann aus Braunschweig geworden sein mag.“ Für diese Reise in die Zukunft verändern sich natürlich auch die vorkommenden Charaktere. Wie das letztendlich aussieht, darauf dürfen die Besucher gespannt sein.
Premiere ist am 23. August, Tickets für die Show im Kleinen Haus sind telefonisch unter 1 23 45 67 erhältlich. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.staatstheater-braunschweig.de.
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