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Musik und Stil einer ganzen Generation

Von Martina Jurk

Braunschweig. Sie setzten in den 60er- und 70er Jahren Trends, nicht nur musikalische. Ob Bay City Rollers, T-Rex oder Die Lords – die Musiker prägten den Stil einer ganzen Generation. Und mit der Reunion sind die Gruppen allesamt 40 Jahre später nicht nur reifer, sondern mindestens genauso erfolgreich.

Oldie-Partys, 70er-Jahre-Shows, Revival-Festivals – die Musik von damals hat Hochkonjunktur. Und das mittlerweile seit vielen Jahren. Beliebt sind Hits wie „Children Of The Revolution“ von T-Rex, „Juke Box Jive“ von den Rubettes oder „Mississippi“ von Pussycat nicht nur bei den damals 20-Jährigen, sondern auch bei den heutigen Teenies. Die Ohrwürmer vergangener Zeiten sind heute Disco-Renner.
Die Akteure der Oldie-Night am 18. April (Freitag) in der Stadthalle sind die Original-Gruppen. Klar, dass die Zeit nicht spurlos an ihnen vorübergegangen ist. Es hat Besetzungswechsel gegeben, einige der Musiker leben nicht mehr.
Eric Faulkner ist quicklebendig. Als er zu den Bay City Rollers zusammen mit Les McKeown und Stuart „Woody“ Wood stieß, ging es mit der Karriere der Gruppe steil aufwärts. Sie löste in den 70er Jahren weltweit eine regelrechte Hysterie aus. Seit Mitte der 80er Jahre hält Eric Faulkner die Fahne der Bay City Rollers hoch. Anfang der 90er gelang es ihm, noch einmal zusammen mit Alan und Woody erfolgreich auf Tour zu gehen.
Marc Bolan gründete 1970 die Gruppe T-Rex. Und er gilt als Erfinder des Glam-Rock. T-Rex verkauften in eineinhalb Jahren 18 Millionen Platten. 1977 im Mai verstarb Marc Bolan an den Folgen eines Autounfalls. 1997 reformierte Mickey Finn T-Rex und tourte wieder in Europa sehr erfolgreich. 2003 starb Percussionist Mickey Finn im Alter von 55 Jahren.
The Rubettes wurden durch ihren ersten Hit „Sugar Baby Love“, gesungen durch Paul Da Vinci, in allen Charts weltweit bis auf die ersten Plätze katapultiert. „Sugar Baby Love“ ging damit in die Classic Pop Geschichte ein. Mit Beginn der 80er Jahre wurde es ruhiger. Jahre später fanden sich die Gründungsmitglieder der Band, Bill Hurd und Alex Bines, zusammen und stehen wieder auf der Bühne.
Die Lords sind die „deutschen Beatles“. Der Erfolg der Single „People World“ verschaffte ihnen eine ungeahnte Popularität. Das Oldie-Revival führte bei den Lords zu einer Reunion. 1999 starb Leadsänger Uli Günther nach einem Unfall. Die meisten der verbliebenen Mitglieder beschlossen, ihre Karriere fortzusetzen.
Mit „Mississippi“ startete Pussycat mit der unverwechselbaren Stimme von Toni Wille von Holland aus einen einzigartigen Hitparaden-Triumph in aller Welt. Schon im ersten Jahr wurde die Single über vier Millionen Mal verkauft. Nummer eins in mehr als 30 Ländern. Zu Beginn der 90er Jahre konnte Toni Wille mit ihren großen Pussycat-Evergreens ein sensationelles Comeback feiern.

Service: Was: Oldie-Night Braunschweig
Wann: Freitag (18. April), 20 Uhr
Wo: Stadthalle
Wer: Eric Faulkners Bay City Rollers, T-Rex – A Celebration to Marc & Mickey, The Rubettes featuring Bill Hurd, Die Lords – Die Karriere der „Deutschen Beatles“, Hermans Hermits, Pussycat und Love Affair
Karten: City-Geschäftsstelle der nB, Schild 10, und ab 19 Uhr an der Abendkasse
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