Anzeige

Mord, Atomkraft und Finanzkrise

4. Krimifestival mit vielen aktuellen Bezügen.

Von Birgit Leute, 31.07.2011

Braunschweig. Was haben Krimis und die Finanzkrise gemeinsam? Ganz einfach: Petros Markaris. Der türkisch-stämmige Autor ist einer der Gäste beim diesjährigen Braunschweiger Krimifestival. Insgesamt wird zwischen dem 22. Oktober und dem 3. November an 27 Orten in der Löwenstadt gemeuchelt.

„Das Krimifestival geht dieses Mal über zehn Tage – anders hätten wir die vielen Lesungen, Führungen und eine Uraufführung nicht unterbringen können“, freut sich Veranstalter Joachim Wrensch, Geschäftsführer der Buchhandlung Graff, über den regen Zuspruch.
Petros Markaris stellt seinen neuen und brandaktuellen Roman am 28. Oktober in der Braunschweigischen Landessparkasse, Dankwardstraße, vor. Passend zum Thema nennt er seinen Krimi „Faule Kredite“ und lässt seinen Kommissar Charitos im griechischen Bankermilieu ermitteln. Zeitgemäß ist auch das neue Buch von Boris Meyn – „Kontamination“. Der Atom-Krimi wird am 26. Oktober im Haus der Wissenschaft präsentiert und dreht sich um einen mysteriösen Mord und lang vergangene Machenschaften an der Elbe.
„Das Krimifestival zeichnet sich nicht nur durch aktuelle Bezüge, sondern auch durch ungewöhnliche Veranstaltungsorte und die verschiedensten Formate aus“, erklärt Koordinatorin Inge Schittkowski. Braunschweig hat sich mit diesem Konzept zu einem der bekanntesten Krimi-Festivals in Deutschland gemausert.
Einen ungewöhnlichen Ort gibt es schon zum Auftakt am 22. Oktober: Tom Rob Smith und der Schauspieler Benno Fürmann lesen in der Alten Rotation der Braunschweiger Zeitung aus dem Roman „Agent 6“.
Das Ehepaar Tanja und Gregor Weber – er besser bekannt als Saarbrückener Tatort-Kommissar – stellen dagegen am 29. Oktober im Lager der pharmazeutischen Firma Kehr ihre beiden neuen Krimis „Sommersaat“ und „Feindberührung“ vor.
Umrahmt wird das Festival von kriminalistischen Stadtführungen und einer deutschen Uraufführung. Jan Bodinus inszenierte in der Komödie am Altstadtmarkt die Bühnenfassung des Psychothriller „Der Seelenbrecher“ von Sebastian Fitzek. Zu sehen ist das Stück bereits ab dem 17. September.
Karten für das Krimifestival gibt es ab Montag (1. August) an der Konzertkasse, Schild 1a. Informationen auch unter
www.krimifestival-bs.de
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.