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Mit Originalton aus Ostdeutschland

„Tag der Deutschen Einheit“ – seit 19 Jahren predigt im Dom ein Pfarrer aus den neuen Ländern

Braunschweig (obi). Seit 19 Jahren feiert der Dom den „Tag der Deutschen Einheit“ mit einem „Originalton aus einer ostdeutschen Landeskirche“. Diesmal übernahm der Schweriner Domprediger Volker Mischok die Aufgabe, den Menschen im vollbesetzten Dom Gedanken zur deutschen Wiedervereinigung nahezubringen.

„Junge, die Vereinigung wird kommen“, zitierte Mischok seine Oma, die nicht müde wurde, diesen Satz zu wiederholen und schließlich Recht behalten sollte. Mischok sprach auch von aktuellen Entwicklungen, unter anderem von der besonderen Situation in Schwerin, wo jetzt Die Linke die Oberbürgermeisterin stellt.
„Wir halten die Tradition aufrecht“, sagte Domprediger Joachim Hempel, auch mit Blick darauf, dass in „seinem“ Dom offensichtlich die einzige Feier zur Einheit stattfand. „Nächstes Jahr ist Jubiläum, da feiern wieder alle“, fügte er etwas spitz an.
Besonders erfreut war er über den Besuch aus der Moschee Ludwigstraße. Der Imam war mit seinem gesamten Vorstand zum Gottesdienst erschienen, um anschließend den „christlichen Kollegen“ zur Einheit zu gratulieren und viel Glück für die Zukunft zu wünschen. „Gelebte Integration“ nannte Hempel den Überraschungsbesuch.
Die Kollekte des Feiertages geht an ein Projekt in Blankenburg, in dem die Kirche zu den Menschen nach draußen geht
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