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Masken waren „Must-haves“: Fans machten Kinostart zum Happening

erfektes Outfit: Sophie (l.) und Nesla genossen die Premiere von „Fifty Shades of Gray“ sichtlich. Foto: André Pause

Weit mehr als 2000 Zuschauer feierten im C1 die Premiere von „Fifty Shades of Grey 2“.

Von Birgit Leute, 10.02.2017.

Braunschweig. Sieben komplett ausverkaufte Säle, dichtes Gedränge in den Gängen: Theaterleiter Frank Oppermann war sichtlich zufrieden. „Fifty Shades of Grey“, Teil II, feierte in dieser Woche Premiere und brach bei der Ladies-Night im C1 Cinema alle Rekorde: Mehr als 2100 Fans wollten wissen, wie die Geschichte um Anastasia Steele und Christian Grey weitergeht.

Riesennachfrage

Frank Oppermann hatte dabei alles auf eine Karte gesetzt und sämtliche Räume für den Blockbuster reserviert – einen sogar nur für Männer. „Schon der erste Film hat eine echten Hype ausgelöst. Damals zählten wir 25 000 Zuschauer, und auch für den zweiten Teil waren Ende Januar schon vier Säle ausgebucht“, berichtet der Theaterleiter. Daraufhin wurde entschieden: „Jetzt probieren wir es mal.“
Die Rechnung ging auf – fast jedenfalls, denn die Nachfrage bei den männlichen Zuschauern war dann doch nicht so groß. „Im Männer-Saal hatten wir eine einzige Reservierung“, erzählt Oppermann lachend. „Den haben wir dann doch lieber für alle geöffnet.“

Keine Zweifel: Die Trilogie von E.L. James ist für Frauen geschrieben. „Ich habe alle Bände gelesen – in Deutsch und Englisch“, verriet Nesla, die mit Kollegin Sophie ins C1 gekommen war, und sich als echte „Fifty Shades“-Expertin outete. „Teilweise fallen Buch und Film und sogar die Übersetzungen ziemlich auseinander. Ich kann nur raten: Lest das Original“, sagte sie.

Viel nackte Haut

Trotzdem: Ansehen ist Pflicht. Auch deshalb, weil „Fiftty-Shades“-Premieren echte Happenings sind, die mit jedem Star-Wars-Kult locker mithalten können. Schon am Eingang dröhnen wummernden Techno-Sounds, dazu gibt’s schummriges Licht, gut gebaute Go-go-Tänzer, viel, viel, nackte Haut und – Masken.
Gut möglich, dass auch Teil II wieder ein Kassenknüller wird, doch Oppermann bleibt vorsichtig: „Ich hoffe, aber sicher kann man nie sein. Fortsetzungen gehorchen eigenen Gesetzen, so kann es sein, dass die Euphorie schnell wieder abflaut.“
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