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Malerei, Fotografie, Installation

Manuela Karin Knaut und Olaf Jaeschke vor der Installation „Unvernünftige Räume“. Foto: Nielsen
Braunschweig: Galerie Jaeschke |

Manuela Karin Knaut noch bis zum 6. Dezember in der Galerie Jaeschke.

Von Ingeborg Obi-Preuß, 24.11.2013.
Braunschweig. „immerwoanders“ – unter diesem Titel zeigt Manuela Karin Knaut Malerei, Fotografie und Installation in der Galerie Jaeschke.

„Manuela Karin Knaut fokussiert sich auf das Unwesentliche im Wesentlichen“, sagt Professor Dr. Norbert Hilbig bei der Vernissage. „Die Tasse mit dem abgebrochenen Henkel, der alte Stuhl, die demütigende Erfahrung der ersten Sechs in Mathe“, erzählt er von „vergessenen Geschichten“, die die Künstlerin neu erzählt.
Nach zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland ist Manuela Karin Knaut mit neuen Arbeiten zurück in Braunschweig. „Ich male, baue, kleistere,“, beschreibt die Künstlerin ihre Arbeiten, die aus einer scheinbar unerschöpflichen Experimentier- und Spielfreude entstehen – Gemälde, Wachsobjekte, Fotoarbeiten.
Und jetzt – in der aktuellen Ausstellung – erstmals eine Installation. „Ein Weihnachtsbaum“, wie Galerist Olaf Jaeschke das Werk lächelnd benennt, das ganz speziell in den Räumen der Galerie entstand und das – groß und raumgreifend – das spannungsvolle Zentrum der Ausstellung bildet. „Diese Konstruktion im Raum antwortet auf die der Galeriearchitektur“, beschreibt Jaeschke das Kunstwerk.
Für die Künstlerin gehört das Werk in ihre Reihe „Unvernünftige Räume“. „Nicht immer alles so ernst nehmen“, sagt die Künstlerin dazu, ihre beiden Kinder würden ihr helfen, den verspielten Blick auf das Leben zu bewahren.
Dazu kommen Inspirationen durch Reisen und Exkursionen, die sich in ihren Arbeiten wiederfinden. „Manuela Karin Knaut überrascht uns auch mit ihren Fotografien“, sagt Norbert Hilbig, „wir sehen Dinge, die wir so noch nie gesehen haben.“ Alltagsszenen aus Amerika, schwarz-weiß, nur einige Motive farbig, gezielt eingesetzte Unschärfen. „Kleine optische Betrügereien, die inhaltlich die Wahrheit sagen“, fasst Hilbig zusammen.
Die Gemälde von Manuela Karin Knaut sind oft großformatig, farbenfroh, lebensfroh, manche erzählen ihre Geschichten im Dialog mit anderen Materialien. „Unprätentiös und aufreizend, frech, mit fahrigen Konturen, dabei gekonnt und präzise, stellt sie Dinge neu zusammen, schafft neue Bedeutungsrahmen“, beschreibt Hilbig den Stil der Künstlerin.
Noch bis zum 6. Dezember ist die Kunst von Manuela Karin Knaut in den Galerie Jaeschke, Schuhstraße 42, zu sehen.
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