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Lockruf der funkelnden Stadt

„Die verkaufte Braut“ auf dem Burgplatz: Begeistertes Publikum feiert die Premiere.

Von Ingeborg Obi-Preuß, 01.07.2012.


Braunschweig. Furios-vitale Musik, eine charmante, witzige und sehr warmherzige Inszenierung – Jean-Claude Berutti zeigte gestern auf dem Burgplatz „Die verkaufte Braut“. Das Publikum war hingerissen.

Mitreißende rhythmische, aber auch lyrische Melodien prägen Smetanas komische Oper, dazu große Chorszenen und die berühmten Tänze.
Georg Menskes dirigierte das ebenso volkstümliche wie anspruchsvolle Werk ohne Schnörkel, weitab von jedem Kitsch. Ein durchweg glänzendes Ensemble ließ die Geschichte um das Glück von Hans und Marie fühlbar werden. Die Zuschauer waren mittendrin im Geschehen, fanden sich auf einem Dorfplatz wie aus ferner Zeit wieder. Detailreich und liebevoll ausgestattet, mit echten Schafen, tiefem Schlamm und derben Gummistiefeln – Regisseur Jean-Claude Berutti inszenierte die Liebesgeschichte im nach wie vor aktuellen Spannungsfeld zwischen Landleben und funkelndem Lockruf der Stadt.
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