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Lichtkunst mit Kuschelfaktor

Lichtparcours 2010 eröffnet: Bis zum 30. September leuchten Kunstwerke in der Stadt.

Von Birgit Leute, 20.06.2010

Braunschweig. Er leuchtet. Seit gestern verwandelt der „Lichtparcours 2010“ Oker und Parks in stimmungsvolle Landschaften. Per Knopfdruck schaltete Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann die neun temporären Kunstwerke ein.

Gleich vorweg: Der Lichtparcours 2010 ist anders als der Parcours im Expo-Jahr 2000 – aber nicht weniger spektakulär. Damals standen die Brücken im Mittelpunkt. Dieses Mal verteilen sich die Objekte auf Fluss, Ufer, Teiche und Parks.
Beeindruckend, kantig und gleißend hell etwa ragt der Eisberg von Arend Zwicker aus dem Teich des Kiryat-Tivon-Parks. Spiegelglatte Aluminiumflächen werfen zu jeder Tageszeit ein anderes Licht zurück. „Ein gewaltiger Eindruck“, sagt Dr. Anja Hesse, Fachbereichsleiterin Kultur.
Gemeinsam mit Barbara Straka, Präsidentin der HBK, und Professor Michael Schwarz, ehemaliger Präsident der Kunsthochschule, hatte sie „8,33 Prozent“ für den diesjährigen Lichtparcours ausgesucht. Auch „Farbring 450d“ gehört dazu. Schon vor der offiziellen Eröffnung kuschelten sich in dem Reifen von Susanne Rottenbacher am Hohetorwall die Liebespaare. „Das lässt hoffen, dass der Parcours wieder so ein Erfolg wird, wie vor zehn Jahren“, schmunzelt Hesse.
Ergänzt werden die insgesamt elf Kunstobjekte durch die beiden bekannten Brückeninstallationen „Bogen der Erinnerung“, auch bekannt als Plessi-Bogen, und „Evokation in Rot“ am Staatstheater. Die Lichtkunstwerke leuchten im Juni und Juli ab 20.30 Uhr und im August und September ab 20 Uhr.
Die nB wird regelmäßig in ihrer Mittwochsausgabe die Kunstwerke und Künstler vorstellen.
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