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Lebende Häuser und gelbe Pfeile

„Experiment:Stadtraum“ zeigt vom 25. Mai bis 30. Juni fantasievolle und witzige Installationen.

Braunschweig (leu), 16.05.2012. Experiment:Stadtraum“ geht in die zweite Runde. Zwischen dem 25. Mai und dem 30. Juni verwandeln sich Plätze, Parks und Grünanlagen wieder in temporäre Bühnen.

Im Gegensatz zu vergangenem Jahr liegt der Fokus dieses Mal allerdings ganz auf Installationen. Insgesamt drei Künstler wollen auf ihre Weise Kunst und Natur harmonisch verbinden: Die Schweizerin Sophie Guyot benutzt dafür Lichtinstallationen. Ihr „Maison Flux“ – das fließende Haus – mäandert wie Pflanzen durch den Museumspark, besteht allerdings ganz aus Industrie- und Alltagselementen. Eine Klangcollage mit Gemurmel, Atmen und Lautmalereien sorgt dafür, dass dieses Haus lebendig wird. Der Stuttgarter Stefan Rohrer setzt sich in seinen Arbeiten dagegen mit dem Thema Beschleunigung auseinander. Die Sehnsucht nach immer noch mehr Tempo wird bei ihm allerdings ironisch gebrochen. „Yellow Arrow“ und „Blue Bird“, zu sehen auf dem Platz am Ritterbrunnen und in der Ehrenbrechtstraße zeigen den Moment, wo etwas schief gelaufen ist – die windschnittigen Installationen wickeln sich um einen Baum oder einen Laternenmast.
Kevin van Braak aus den Niederlanden stellt einen Campinganhänger ins Zentrum seiner Installation. Der enthält aber nicht das typische Innenleben aus Bank, Tisch und Kochzeile, sondern eine ganze Parklandschaft. Oliver Schau schließlich verteilt in „Stadtmöbel DN_100“ eine Reihe von Sitzen im öffentlichen Raum.
Eröffnet wird „Experiment:Stadtraum“ am 25. Mai um 21 Uhr im Museumspark mit dem Duo Double Drums. Sämtliche Informationen, unter anderem zu den genauen Ausstellungsterminen, unter www.braunschweig.de/experiment-stadtraum.de
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