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Langsam und lecker

Slow-Food-Markt im Kennelbad: Die Arbeitsgemeinschaft Streuobst aus Königslutter präsentierte alte Apfelsorten. Foto: Leute

Beim 7. Slow-Food-Genussmarkt im Kennelbad herrschte großer Andrang

. Von Birgit Leute, 25.09.2016.

Anke Kossak läuft der Schweiß. Seit drei Stunden füllt sie unermüdlich Schaufeln mit Teig. Über einem Lagerfeuer können Kinder bei ihr Pfannkuchen backen - mal wieder einer der Publikumsmagneten beim Slow-Food-Genussmarkt im Kennelbad.

Seit drei Jahren ist Kossak auf dem Markt vertreten. Trotz des Andrangs ist sie die Ruhe selbst und drückt damit genau die Philosophie aus, die der Slow-Food-Markt unter anderem vermitteln will: Ohne Hektik gutes, ursprüngliches Essen genießen.

Rund 30 Produzenten, Landwirte, Gemüsebauern sowie kleine Manufakturen und Händler waren wieder dem Aufruf des Veranstalters, der Slow-Food-Gruppe Braunschweig, gefolgt und stellten ihre Waren unter dem Motto "Gut, sauber, fair" im Kennelbad vor. Nicht nur Brot, Gemüse, Fleisch und Obst konnten an den Ständen probiert werden, sondern auch Köstlichkeiten, die in keinem Supermarkt zu finden sind, wie Wildkräuter und essbare Blüten. Viele der Produkte des Slow-Food-Marktes entsprechen zwar keiner EU-Norm sind dafür aber regional und nachhaltig hergestellt oder wurden wiederentdeckt.

So bot die Arbeitsgemeinschaft Streuobst aus Königslutter an ihrem Stand zum Beispiel alte Apfelsorten zum Verkauf an. Klein, schrumpelig und für den normalen Supermarktkunden sicher erst einmal gewöhnungsbedürftig, sind diese regionalen "viel robuster und abwechslungsreicher im Geschmack" betont die AG.
Daneben konnten die Besucher auch Wein aus dem Harz oder Käse von einer Hofmolkerei aus Wittingen probieren.

Neu in diesem Jahr war die Folkgruppe Lorbass, die das Markttreiben mit ihrer frech-fröhlichen Musik begleitete.
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