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Kopfüber in die Sechziger

Die Spannung vor dem Auftritt steigt (v.l.): Marion Zube, Heike Marasas, Stephanie Scholz, Claudia Buchholz, Sina Reese und Alexandra Gruß. Fotos: Nizar Fahem

Sechs NB-Leserinnen standen bei „Hair“ mit auf der Bühne – „Eine tolle Erfahrung“.

Von Birgit Wiefel, 24.03.2018.

Braunschweig. Fünf Minuten Rampenlicht. Fünf Minuten Showtime. Seite an Seite mit Musicalstars aus New York: Für sechs Leserinnen der NB ging in dieser Woche ein Traum in Erfüllung. Bei der Aufführung des Musicals „Hair“ durften sie selbst mit auf der Bühne der Stadthalle stehen. Eine Erlebnis, für das Teilnehmerin Marion Zube nur ein Wort hat: „Toll!“.

Rückblick: Im Februar hatte die NB einen Auftritt im Rahmen der Zugabe verlost. Zube machte das Rennen, genau wie Heike Marasas, Stephanie Scholz, Claudia Buchholz, Sina Reese und Alexandra Gruß. „Ich bin durch den Klassenraum getanzt, als ich die Zusage gelesen habe“, erzählt Berufsschullehrerin Heike begeistert – „natürlich als niemand im Zimmer war“, fügt sie lächelnd hinzu.

Auftritt vor Publikum – dazu gehört Mut. Doch so ganz unbeleckt ist keine der sechs Frauen, die im perfekten 68er-Jahre-Outfit gekommen waren: Sina stand schon mit der Musical-AG der Raabe-Schule auf der Bühne, Stephanie tanzt in der Gruppe „Les Fleur“ der Braunschweiger Karneval-Gesellschaft. Heike ist Mitglied der Band „Cross Songs“, Marion sang beim Pop-Oratorium „Luther“ mit und Alexandra tritt als Bauchtänzerin auf.
Alles alte Hasen also, die Tour-Managerin Helen Senaya vor dem Auftritt noch einmal durch den Backstagebereich führt. Dort herrscht fieberhaftes Gewusel, Sänger stürzen auf und hinter die Bühne, quetschen sich mit „Excuse me“ an den Gästen vorbei. Nur Helen Senaya behält die Nerven. Zeigt einige der Kostüme, stellt Sänger vor, deutet schmunzelnd auf eine Riesen-Haschtüte. „Viele Requisiten braucht ’Hair’ nicht, aber die ist wichtig.“

Seit dem 20. Februar ist die Truppe der Broadway Musical Company aus New York auf Europa-Tournee. In dem Tross gibt es eine eigene Schneiderin inklusive Waschmaschine und Trockner. Die Stimmung sei trotz der intensiven Zeit miteinander gut, sagt Senaya, die nebenbei auch den Tourbus lenkt. „Die haben alle Pfeffer im Hintern, sind aber lässig drauf und total offen,“ sagt sie über ihre Crew. Recht hat sie. Als die sechs NB-Amateure nach zwei Stunden endlich auf die Bühne klettern dürfen, werden sie sofort von den Musical-Stars in die Mitte genommen und beim Schlussakkord von „Let the sunshine in“ herzlich in die Arme genommen. Alexandras Fazit nach einem aufregenden Abend: „Das hat wirklich Spaß gemacht!“
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