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Konzert und Vorträge zur Kaiserkrönung

Zum 800. Jahrestag der Krönung Ottos IV. zum Kaiser gibt es im Dom und Landesmuseum ein Festprogramm

Von Birgit Leute

Braunschweig. In Erinnerung an die Krönung Ottos IV. zum Kaiser gibt es am Sonntag (4. Oktober) ein großes Festprogramm.

Genau 800 Jahre ist es her, dass Papst Innozenz III. den Welfen zum Kaiser erhob. Die Veranstalter des Kaiserjahres nehmen den Jahrestag, den 4. Oktober 1209, zum Anlass für ein umfangreiches Festprogramm.
Den Auftakt bildet um 10 Uhr ein feierlicher Gottesdienst im Dom St. Blasii. Um 11.15 Uhr hält Heinrich Prinz von Hannover, welfischer Nachfahre des Kaisers, im Hörsaal des Braunschweigischen Landesmuseums den Vortrag „Otto IV. - König und Kaiser“ (Eintritt frei). Auch die Zeitgenossen kommen zu Wort: Der Abt Friedrich von Walkenried (dargestellt von Schauspieler Andreas Jäger) stellt in seiner Kurzführung unter dem Motto „Der Tag, als Otto Kaiser ward...“ besondere Objekte rund um die Kaiserkrönung vor. Jeweils 10.30 Uhr, 12.00 Uhr, 13.30 Uhr, 15.00 Uhr und 16.30 Uhr im Braunschweigischen Landesmuseum, Krönungsraum in der Ausstellung, Kosten: Eintritt in die Ausstellung.
Zwei weitere Höhepunkte des Programms bilden ein Festkonzert im Dom St. Blasii und ein Festvortrag im Braunschweigischen Landesmuseum. Um
17 Uhr spielt im Dom das Staatsorchester Braunschweig unter der Leitung von Georg Menskes unter anderem das Krönungsanthem von G. F. Händel. Solisten sind Moran Abouloff, Tobias Haaks und Dae-Bum Lee.
Im Braunschweigischen Landesmuseum hält Prof. Dr. Gerd Althoff, Universität Münster, um 19 Uhr den Festvortrag „Otto IV. - Warum scheiterte der Traum vom welfischen Kaisertum?“. Der Eintritt ist frei.
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