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Kaltes Richtfest, warme Herzen

Der Rohbau vom Erweiterungsgebäude des Herzog-Anton-Ulrich-Museums steht

Von Henning Thobaben

Braunschweig. Kalt und regnerisch war es. Nur die Heizstrahler spendeten Publikum und Ehrengästen Wärme. Doch warm ums Herz wurde es den Verantwortlichen des Herzog-Anton-Ulrich-Museums beim Richtfest ihres neuen Anbaus sicher auch so.

„Mit der Maßnahme wird den zeitgemäßen Ansprüchen der Besucher Rechnung getragen“, betonte Lutz Stratmann. Der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur war zu der feierlichen Stunde nach Braunschweig gekommen.
„Die Investition übertrifft andere im Kulturbereich übliche Maßnahmen bei weitem“, fuhr Stratmann fort, musste sich insgesamt jedoch kurz fassen. Renate Müller-Steinweg, Leiterin des staatlichen Baumanagements in Braunschweig, hatte den Gast aus Hannover in ihrer Begrüßungsrede gebeten, sich aufgrund der Kälte möglichst kurz zu halten.
Rund 12,5 Millionen Euro an Landesmitteln fließen in den 2500 Quadratmeter großen Erweiterungsbau. In ihm soll neben Verwaltung und Museumspädagogik im Obergeschoss sowie Lagerflächen und Restaurierungswerkstätten im Untergeschoss in Zukunft das Kupferstichkabinett beheimatet sein. Der Umzug ist für September geplant.
Um den europaweit ausgeschriebenen Neubau hatten sich 300 Architektenbüros beworben. Ein Kandidat aus Offenburg erhielt den Zuschlag. Die Stahl-Glas-Konstruktion soll im Verlauf der weiteren Bauzeit durch zwei Brücken mit dem Hauptgebäude verbunden werden.
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