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Jung, kreativ und innovativ

Feuerwerk der Turnkunst zeigte mit „Next Generation“ ganz neue Seiten des Turnens.

Von Martina Jurk, 27.01.2013.

Braunschweig. Das Spiel mit dem Publikum macht jede Show einzigartig. Auch bei der 26. Auflage des Feuerwerks der Turnkunst am Freitag und gestern in der dreimal ausverkauften VW-Halle ließen sich die Zuschauer mitreißen.

„Next Generation“ war das Motto der Tournee 2013 durch 22 deutsche Städte, die diesmal in Braunschweig endete. Moderator Sascha Korf erwies sich als lokaler Kenner. Mit seinem selbst geschriebenen Braunschweig-Gedicht schmierte er dem Publikum gehörig Honig ums Löwenmaul und hatte es auf seiner Seite. „Wie heißen Sie, wo arbeiten Sie, welche Sportart treiben Sie, wer schaut das Dschungelcamp“, fragte der Improvisationskünstler frech und witzig so manchen verblüfften Besucher.
Und wie in jeder Show traf es jemanden, der sich plötzlich auf der Bühne wiederfand. Korf spielte mit einem Pärchen, das im September geheiratet hatte. Mit Hupe und Tröte sollten sie auf die Fragen des Moderators mit Ja oder Nein antworten. Das Publikum schüttelte sich aus vor Lachen. Das war Entertainment pur.
Die nächste Turner-Generation tat es ihm gleich. Sie versetzte das Publikum mit modernen Sportarten, die ihren Ursprung zum Teil auf der Straße haben, in Erstaunen. Immanuel Bumb ist einer der weltbesten Slackliner. Was der ehemalige Bundesligaturner auf der nur fünf Zentimeter breiten gespannten Leine vollführte, ließ dem Publikum den Atem stocken. Das Team um Pavel Gurov demonstrierte Tricking, entstanden aus verschiedenen Kampfsportarten.
Oder Parkour mit den Monkey Movements, für die kein Hindernis unüberwindbar schien. Inline-skating wie eine Eiskunstlaufkür trug Katya Nikiferova vor. Was so leicht aussah und schwer zu machen ist, toppte die Ukrainerin noch mit einer Balljonglage. Ebenso leicht sah aus, was Alexandre Lane mit seinem Cyr-Ring, eine neue Disziplin des Rhönradturnens, zauberte.
Und schließlich Double Dutch. Die japanische Gruppe Capliore ist amtierender Weltmeister einer ganz jungen Sportart, bei der Breakdance, Tricking und Artistik mit zwei Springseilen kombiniert wird.
Aber auch „alte Bekannte“ waren dabei, wie die ehemaligen Bundesligaturner Artem Ghazaryan und Thomas Greifenstein. Die klassischen Elemente wie das Geräteturnen, Artistik und Show fehlten nicht. Diese Mischung machte auch diesmal den Charme der Veranstaltung – Europas erfolgreichster Turnshow – aus.
Sie kommt auch 2014 unter dem Titel „Esperanto“ wieder nach Braunschweig: am 24. und 25. Januar.
Karten können ab morgen online unter www.TUI-feuerwerkderturnkunst.de oder ab 4. Februar unter der Telefon-Hotline 0511/9 80 97 98 gebucht werden.
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